ESAF 2. Gang: König Wenger entthront

Neun Eidgenossen haben die ersten beiden Gänge für sich entschieden. Schwingerkönig Kilian Wenger dagegen ist bereits ausser Rang und Traktanden gefallen. Auch die Königsanwärter Bruno Gisler, Adi Laimbacher und Christoph Bieri sind chancenlos auf die Krone.
Aus und vorbei! Kilian Wenger (hinten) kann seinen Titel kaum mehr verteidigen.

Paukenschlag am Eidgenössischen Schwingfest in Burgdorf: Kilian Wenger kann seinen Titel vermutlich nicht verteidigen. Der Schwingerkönig von 2010 verliert im zweiten Gang gegen Martin Koch und ist weg vom Fenster. Das ist ein grosser Schock für die 52'013 Zuschauer. Wenger hat sich nicht wirklich geschickt angestellt. Vier Mal konnte der Luzerner Martin Koch Kurz ziehen, beim vierten Mal klappte es.

Weitere Favoriten weg
Durch die Gestellten von Bruno Gisler und Christoph Bieri fielen auch die beiden Nordwestschweizer Anwärter vorzeitig aus dem Rennen um den Königstitel. Gar die zweite Niederlage kassierte Adi Laimbacher. Damit haben wir eine ähnliche Ausgangslage wie 2011 am Unspunnen-Schwinget. Nun muss sich die Einteilung sehr gut überlegen, wie man weiter einteilen wird.

Neun Eidgenossen voraus
Für neun Eidgenossen dagegen lief das Morgenprogramm wie am Schnürchen. Sie haben die ersten beiden Gänge gewonnen. Es sind dies: Martin Koch, Benji von Ah (ISV), Mario Thürig (NWSV), Matthias Glarner, Matthias Sempach, Matthias Siegenthaler, Christian Stucki, Willy Graber und Thomas Sempach (BKSV). Ebenfalls zu zwei Siegen kamen unter anderem die Nicht-Eidgenossen Urs Abderhalden, Raphael Zwyssig, Reto Nötzli, Markus Schläpfer, Reto Schmid und Roman Emmenegger.

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