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EJSF Appenzell findet neu 2024 statt

Verschieben, abwarten und wieder verschieben: Die Planung des Eidg. Jubiläums-Schwingfestes (EJSF), das ursprünglich am 30. August 2020 in Appenzell stattgefunden hätte, gestaltet sich schwierig. Nun wird das EJSF am 8. September 2024 durchgeführt. Die Verschiebung um drei weitere Jahre basiert vor allem auf der Tatsache, dass sowohl 2022 (ESAF Pratteln) als auch 2023 (Unspunnen Schwinget) und 2025 (ESAF Glarnerland+) drei bedeutsame eidgenössische Schwingfeste auf dem Programm stehen. Das OK will nun die Lücke nutzen und 2024 ein Fest durchführen, das eines Jubiläums würdig ist. Neben den 120 besten Schwingern werden am 8. September 2024 rund 20'000 Gäste in Appenzell erwartet.
Die EJSF-Botschafter Thomas Sutter (links) und Martin Hersche (rechts) sowie die Appenzeller Nachwuchstalente müssen sich bis 2024 gedulden, ehe das Jubiläumsschwingfest zum 125-Jahr-Jubiläum vom ESV durchgeführt wird. (Foto: Lorenz Reifler)

Die Verantwortlichen des EJSF sind zusammen mit dem Zentralvorstand des Eidgenössischen Schwingerverbandes (ESV) zum Schluss gekommen, dass das Jubiläums-Schwingfest auf den 8. September 2024 verschoben wird. «Wir haben der Schwingerfamilie, der Appenzeller Bevölkerung sowie allen Helferinnen und Helfern ein würdiges Jubiläumsfest versprochen. Auch gegenüber den Sponsoren sind wir Verpflichtungen eingegangen, die wir vollumfänglich erfüllen wollen. Mit 2024 nutzen wir das einzige Jahr im Schwingfestkalender, in dem bis 2025 noch kein eidgenössischer Anlass vorgesehen ist. Wir feiern nun einfach das 130-Jahr-Jubiläum des ESV, der 1895 gegründet wurde, etwas vor», sagt OK-Präsident Reto Mock mit einem Augenzwinkern. 

2022 ist keine Option
Die gemeinsam mit dem OK vorgenommene, eingehende Prüfung von mehreren Varianten zur Verschiebung des EJSF hat den ESV-Zentralvorstand zur Überzeugung gebracht, dass von einer Durchführung im Jahr 2022 abgesehen werden muss. «Der Schwingkalender 2022 ist sehr eng getaktet. Hinzu kommen die verschiedenen Bedürfnisse seitens Helfer, Lieferanten, anderer Grossveranstalter und Feiertage. Wir hatten schlicht kein Datum, das diese Parameter nicht massgeblich beschnitten hätte», erläutert Reto Mock.

Ausruhen und mit Tatkraft wieder durchstarten
Die bisher getroffenen Vorbereitungen werden soweit wie möglich sistiert und zu gegebenem Zeitpunkt für den 8. September 2024 reaktiviert. «Wir sind froh, dass nun Klarheit herrscht und wir uns bei den Vorbereitungen voll und ganz auf 2024 fokussieren können», betont der OK-Präsident. Er ist zuversichtlich, dass in Sachen Partnerschaften, Branding und Ähnlichem nur geringfügige Anpassungen nötig sein werden. Bereits vollzogene Datenerhebungen wie Ticketbestellungen, Medienakkreditierungen oder rekrutierte Helferinnen und Helfer werden einige Monate vor dem Fest durch die jeweiligen Ressortverantwortlichen neu erfasst beziehungsweise aktualisiert. «Wir hoffen sehr, dass das Gros der 2000 Helferinnen und Helfer, die uns ursprünglich ihre Unterstützung für 2020 zugesichert hatten, auch 2024 mit von der Partie sein werden», so EJSF-Personalchef Johann Signer. 

Vorfreude auf Normalität überwiegt
Auch wenn die Verschiebung einigen Mehraufwand für alle Beteiligten mit sich bringt, ist die Motivation bei den Organisatoren in Appenzell nach wie vor gross, für das Schwingfest mit eidgenössischem Charakter vollen Einsatz zu geben: «Unsere Vorfreude, dass die Schwingerfamilie am 8. September 2024 in Appenzell unbeschwert miteinander attraktiven Schwingsport geniessen darf, wiegt den Mehraufwand der verlängerten Vorbereitungszeit allemal auf», betont der OK-Präsident.

(Medienmitteilung)

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