Eidgenosse Ivo Laimbacher tritt zurück

Nach einer unglücklich verlaufenden Saison mit keinem Kranzgewinn, fehlte Ivo Laimbacher am ESAF 2013 in Burgdorf nur ein Viertelpunkt zum zweiten Kranzgewinn. Nun zieht er einen Schlussstrich und beendet seine Laufbahn.
Ivo Laimbacher (unten, gegen Simon Kid) am Stoos-Schwinget 2013. (Bild: Alexandra Kälin)

Nach 13 Jahren als Aktivschwinger, hat der eidgenössische Kranzschwinger Ivo Laimbacher seinen Rücktritt bekanntgegeben. Der Mythenverbändler beendet seine Karriere mit total 24 (1 Eidgenössischer Kranz, 7 Teilverbandskränze, 4 Bergkränze, 12 Bergkränze) erkämpften Kränzen. Neben seinen Kranzerfolgen, unter anderem war er 2. beim Weisstenstein-Schwinget und beim Zuger Kantonalfest 2010 sowie 3. beim Innerschweizerischen 2006. 2004 in Muotathal gewann er sein einziges Regionalfest.

Grösster Erfolg am ESAF 2010
Nach dem grössten Erfolg seiner Laufbahn – dem Eidgenössischen Kranz, den er sich 2010 in Frauenfeld erkämpfte – erlebte er nicht ganz einfache Jahre. Immer wieder wurde er von Verletzungen heimgesucht und immer wieder kämpfte er sich zurück in den Sägemehlring. Trotz grossem Trainingsaufwand, gelang es vor allem in den vergangenen zwei Jahren nicht immer, die gesetzten sportlichen Ziele zu erreichen. „Der Schwingsport hat mich in all den Jahren sehr geprägt und war auch eine Lebensschule. Doch muss ich momentan gestehen, dass es für mich stimmt, den Rücktritt bekannt zu geben. In Zukunft möchte ich die Prioritäten in Berufliches und Privates setzen“, erklärte Ivo Laimbacher.

Noch 59 aktive Eidgenossen
Damit sind derzeit noch 59 aktive Schwinger, die den Status eines Eidgenossen innehalten. Allerdings ist gerade bei Bruno Ettlin oder Bruno Fäh die Frage, ob sie überhaupt nochmals aktiv ins Geschehen eingreifen. Die Inner- und Nordostschweizer zählen noch je 19 Eidgenossen, die Berner 16, die Nordwestschweizer 4 und die Südwestschweizer 1.

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