Drei grosse Gewinner

Am Schwyzer Kantonalen und am Emmentalischen haben sich mit Martin Grab und Thomas Zaugg zwei arrivierte Spitzenschwinger durchgesetzt. Eine Überraschung setzte es hingegen am Solothurner Kantonalen ab: Nicht etwa einer der namhaften Eidgenossen vermochte den Sieg für sich zu verbuchen, sondern der Teilverbands-Kranzer Remo Stalder.

Für Martin Grab war es bereits der dritte Sieg an einem Schwyzer Kantonalen. Der Rothenthurmer dominierte das Fest von Beginn an. Trotz klarer Ausgangslage - ein Gestellter reichte Grab zum Sieg -  kam es im Schlussgang gegen Adi Laimbacher zu einem spannenden Hin und Her. Nach 12 Minuten wurde der Gang untentschieden abgebrochen - mit wie erwähnt besserem Ende für den bald 33-Jährigen.

Emmentalisches: Kranzfestsieg Nummer sechs für Zaugg
Der Emmentaler Thomas Zaugg hat seinen Sieg aus dem Vorjahr wiederholt und sich zum sechsten Mal in seiner Laufbahn als Sieger eines Kranzfestes feiern lassen können (siehe separaten Beitrag).

Solothurner Kantonales: Überraschungssieg für Remo Stalder
Keiner der sieben angetretenen Eidgenossen konnte den Sieg am Solothurner Kantonalen für sich verbuchen. Stattdessen schwang der Mümliswiler Sennenschwinger Remo Stalder obenaus. Im Schlussgang bezwang der Teilverbands-Kranzer Lorenz Blatter aus Feldbrunnen.

Für Diskussionen neben dem Schwingplatz sorgten vor allem die Einteilungen und die Leistungen der Spitzenschwinger, welche sich gegenseitig das Leben schwer machten. So hatte beispielsweise Schwingerkönig Kilian Wenger letztendlich zwei Gestellte auf dem Notenblatt stehen (gegen Christoph Bieri und Mario Thürig). Die Schlussgangpaarung kam somit zustande, ohne dass die beiden Akteure ihrerseits hätten besondere Efforts landen müssen.

Sämtliche Feste, alle Resultate und Analysen gibts im SCHLUSSGANG vom nächsten Dienstag.

 

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