Dietikon: Reichmuth überlegen

Mit fünf Siegen und einem Gestellten gewann Marco Reichmuth die 82. Austragung des Niklausschwinget. Den Grundstein legte der Chamer im ersten Teil des Wettkampfes mit 30 Punkten. Im Schlussgang bezwang er den Berner Marco Iseli mit Kurz.
Sieger in der Stadthalle Dietikon: Marco Reichmuth, Cham. (Bild: Jakob Heer)

Marco Reichmuth realisierte in den ersten drei Duellen gegen Damian Ott, Nicola Wey und Marcel Kuster 30 Punkte. Trotz eines Gestellten gegen Samir Leuppi behielt er die Führung. Im fünften Gang bezwang er den jungen Zürcher-Oberländer Tobias Schmidlin.

Eidgenossen zurückgebunden
Den vier Eidgenossen lief es nicht wunschgemäss. Samir Leuppi stellte zum Auftakt mit Andreas Döbeli. Durch das zweite Unentschieden mit Reichmuth geriet der Festsieg für den Neueidgenossen ausser Reichweite. Joel Strebel verlor zu Beginn gleich zwei Mal. Vier Siege in Serie brachten ihn als besten Eidgenossen noch auf Rang drei. Marcel Kuster startete gut. Doch die Niederlage mit Reichmuth im dritten Gang und ein Gestellter mit Franz-Toni Kenel banden ihn ebenfalls zurück. Andreas Döbeli hatte ungewöhnlich viele Gestellte, vier an der Zahl, vorzuweisen.

Lokalmatador sagte Adieu
Vom Favoritensterben der Eidgenossen profitierten zwei Berner. Nach fünf Gängen lagen Marco Iseli und Michael Leuenberger auf den Rängen zwei und drei. Iseli bezwang vier Kranzer, darunter Christian Lanter, Schlussgangteilnehmer am Zürcher Kantonalen 2019 in Fehraltorf, und Alex Huber. Der einheimische Thomas Kammermann bestritt sein letztes Schwingfest und verabschiedete sich mit einem Gestellten gegen Benjamin Nock von der Sägemehlbühne. 

Jakob Heer

Redaktion

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