Bieri, Reichmuth und Schelbert

Ein Aargauer Routinier und zwei grosse Innerschweizer Nachwuchshoffnungen waren am ersten April Wochenende auf den Schwingplätzen siegreich.
Pirmin Reichmuth (oben) liess in Cham, im Schlussgang, Klubkamerad, Pascal Nietlispach, keine Chance. (Foto: W. Röllin).

Christoph Bieri hat zum vierten Mal nach 2009, 2011 und 2013 den Bad-Schwinget in Wolhusen gewonnen. Die Luzerner, die in den letzten Monaten zahlreiche Rücktritte zu kompensieren hatten, konnten den Aargauer Gast-Eidgenossen nicht aufhalten. Einzig Neueidgenosse Martin Suppiger gelang es im fünften Gang, Bieri ein Unentschieden abzuknüpfen. Im Schlussgang besiegte Bieri einen weiteren Neueidgenossen aus dem Luzerner Lager, Hansjörg Gloggner. Hinter Bieri wurde der junge Entlebucher Marco Fankhauser zweiter, gefolgt von Schlussgangteilnehmer Gloggner.

Reichmuth in Cham
An den beiden anderen Schauplätzen haben sich zwei Innerschweizer Nachwuchsleute durchgesetzt. Den Frühjahrsschwinget in Cham gewann Pirmin Reichmuth, der im vergangenen Jahr in Baar seinen ersten Schwingerkranz erkämpfte, dann aber wegen eines Arbeitsunfalls mehrere Wochen ausfiel. Deshalb verpasste der Metzger auch die Qualifikation für das Eidgenössische Schwingfest in Burgdorf. Reichmuth gewann in Cham alle sechs Duelle, zuletzt gegen seinen Klubkamerad vom Schwingklub Cham-Ennetsee, Pascal Nietlispach. Zuvor hatte um die Schlussgang-Teilnahme auch Jonas Lengacher das Nachsehen gegen den jungen Zuger. Den Ehrenplatz sicherte sich der letztjährige Brünig-Kranzgewinner, der Urner Stefan Arnold.

Schelbert in Flüeli
Der Nichtkranzer Schwinget in Flüeli-Ranft war eine klare Angelegenheit des jungen Muotathalers Ralf Schelbert. Der Bisisthaler verfehlte das Punktemaximum nur um einen Viertelpunkt. Im Schlussgang bezwang der Schwyzer Gast den Nidwaldner Dominik Hess. Der vierte Sieger vom Wochenende schliesslich heisst Andrew Betschart in Holtville, in Übersee. 

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