Arnold Forrer neuer Rekordkranzer

Arnold Forrer hat es wie erwartet geschafft. Mit dem Kranzgewinn am Glarner-Bündner Schwingertag in Glarus hat er mit 137 Eichenlauben eine neue Rekordmarke erreicht. Er überholte Hanspeter Pellet und seinen fast sechsjährigen Rekord.
Hat gut lachen: Arnold Forrer nach seinem Sieg über Roman Hochholdinger. (Bild: Werner Schaerer)

Am Sonntag, 22. August 2010, sicherte sich Hanspeter Pellet am Eidgenössischen Schwingfest in Frauenfeld seinen 136. Kranz. Nach seinem Rücktritt schien diese Marke für Jahre unerreichbar. Da aber Arnold Forrer in Regelmässigkeit seine Kränze sammelte, war Pellet seit dem 1. Mai 2016 "nur" noch Co-Leader in dieser Statistik. Seit heute, Pfingstmontag, 16. Mai 2016, ist er nun definitiv abgelöst.

Mit dem heutigen Kranzgewinn am Glarner-Bündner Schwingertag in Glarus hat Arnold Forrer die magische Marke überschritten. Forrer zeigte sich anlässlich des Kranzgewinnes gelöst und glücklich über den historischen Erfolg. Der Schwingerkönig von Nyon 2001 erkämpfte sich seine 137 Kränze wie folgt: 6 ESAF-, 28 Teilverbands-, 32 Berg- und 71 Kantonal- respektive Gauverbandskränze.

Bald 150 Kränze?
Satt ist Forrer deswegen aber noch längst nicht. Der 38-jährige Sennenschwinger hat schon öfters angetönt, dass ihn die 150er-Marke reizen würde. Wenn er diese Marke angreifen will, muss er aber mindestens 2017 noch eine Saison anhängen. In der laufenden Saison kann er diese neue magische Grenze nicht mehr knacken.

Top 5 der Kranzsammler aller Zeiten

  1. Forrer Arnold (NOSV, 137 Kränze) *
  2. Pellet Hanspeter (SWSV, 136 Kränze)
  3. Thomi Markus (NOSV, 132 Kränze)
  4. Meli Karli (NOSV, 124 Kränze)
  5. Grab Martin (ISV, 119 Kränze) *

* Schwinger die noch aktiv sind

Weitere Schwinger mit 100 Kränzen und mehr sind: Bruno Gisler, Stefan Zbinden, Adi Laimbacher, Christian Stucki, Ernest Schläfli, Matthäus Huber, Otto Brändli, Niklaus Gasser, Thomas Zaugg, Eugen Hasler, Stefan Fausch, Christian Dick, Karl Oberholzer, Josef Sutter, Toni Rettich und Matthias Glarner.

 

Im Artikel erwähnt: 

Jakob Heer

Redaktion

Manuel Röösli

Redaktionsleitung

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