ESAF 2022: Zwischenstand der Schlussabrechnung

21. November 2022 - 10:05

manubesser
Manuel Röösli

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Die Organisatoren vom ESAF 2022 in Pratteln im Baselbiet haben mitgeteilt, dass aus finanzieller Sicht alles unternommen wird, dass ein ausgeglichener Abschluss präsentiert werden könne.

Das sind überraschende Neuigkeiten, die die Schwingerschweiz am Montagmorgen per Medienmitteilung vom OK des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfestes 2022 in Pratteln im Baselbiet erreicht haben. Erhebliche Mehrkosten führen gemäss Mitteilung dazu, dass ein ausgeglichener finanzieller Abschluss des dreitägigen Anlasses noch nicht sicher ist und eine „Herausforderung darstelle“. Zur Erinnerung: 2019 in Zug wurde ein Millionengewinn erwirtschaftet. Das letzte ESAF mit einem offiziell gemeldeten Verlust war die Austragung 2001 in Nyon.

ESAF-Medienmitteilung im Wortlaut
Vom 26. bis 28. August 2022 erlebten rund 400’000 Besucherinnen und Besucher ein grossartiges und sportlich bis zum Schluss spannendes Eidgenössisches Schwing- und Älplerfest (ESAF) Pratteln im Baselbiet. Aus organisatorischer Sicht gelang das Festwochenende ausgezeichnet. Dies war einerseits dem ausserordentlichen Engagement der grösstenteils ehrenamtlich tätigen 151 OK-Mitglieder sowie dem Engagement der rund 6000 freiwilligen Helferinnen und Helfer zu verdanken, aber auch dem Engagement sowie der Unterstützung einer Vielzahl von Partnern.

Der OK-Präsidialausschuss teilt mit, dass aufgrund der aktuell vorliegenden Rechnungsprognose das Erreichen einer ausgeglichenen Festabrechnung eine Herausforderung darstellt. Obwohl während der mehrjährigen Planung und Organisation eine Vielzahl von Massnahmen mit substantiellen Einsparungen umgesetzt und nur absolut erforderliche Zusatzaufwendungen getätigt wurden, braucht es weiterhin grosse Anstrengungen für den Ausgleich von Aufwand und Ertrag.

Mehrere Ursachen und Erkenntnisse führten zu dieser Situation. Die Erschliessung des
Festgeländes (Wasser, Abwasser, Strom) sowie das attraktive öV-Angebot mit dem temporären Ausbau des Bahnhofs Pratteln und dem Bedarf an weiteren Infrastrukturen waren nicht kostendeckend finanzierbar. Das Erfüllen der behördlichen Auflagen, insbesondere in den Bereichen Sicherheit und Umweltschutz, führte zu einer erheblichen Mehrbelastung, wie auch die teuerungsbedingten Mehrkosten aufgrund der aktuellen Lage im Bereich Kunststoff, Bauholz und Treibstoff. Zudem verzeichnete das OK Mindereinnahmen bei den VIP-Tickets und Supporterschaften, sowie aufgrund der geringen Nachfrage nach Gruppenunterkünften in Sporthallen und Zivilschutzanlagen. Die Mitglieder des Präsidialausschusses setzen alles daran, dass die Liquidität gesichert und bis März 2023 eine ausgeglichene Schlussabrechnung präsentiert werden kan

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