Kalenderwoche 37: Interview Domenic Schneider

17. September 2022 - 9:02

manubesser
Manuel Röösli

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Mit zwei überzeugenden Regionalfestsiegen hat Domenic Schneider am vergangenen Wochenende für Schlagzeilen gesorgt. Und so wurde er verdientermassen zum Schwinger der Woche ernannt. Der Thurgauer Sennenschwinger gibt im Interview Auskunft.

Domenic Schneider, herzliche Gratulation zum doppelten Sieg beim Doppel-Einsatz. War das von Anfang an so geplant?
Domenic Schneider: Herzlichen Dank für die Gratulation. Der Einsatz auf der Hochwacht war immer geplant, für den Einsatz am Lueg-Schwinget habe ich mich am Samstagabend definitiv entschieden.

Was bedeuten die Einsätze an Regionalfesten für Sie?
Schneider: Kleinere Schwingfeste haben einen ganz speziellen Charme. Man kennt viele Leute, ist nahe beieinander und hat so auch die Möglichkeit miteinander zu sprechen. Das ist bei grösseren Anlässen jeweils nicht immer möglich.

In der Schwingerschweiz kennt man Sie nur als „Dodo“. Woher kommt dieser Name?
Schneider: Das ist ganz einfach. Seit der Kindergarten-Zeit habe ich diesen Spitznamen und der hat sich in der Zwischenzeit auch in der Schwingerfamilie durchgesetzt.

Blicken wir nochmals knapp drei Wochen zurück auf das ESAF. Was, mit etwas Nachbetrachtung, bleibt bei Ihnen hängen?
Schneider: Sicherlich der gute Wettkampf, den ich zeigen konnte, bleibt hängen. Imponiert haben mir aber auch die vielen Gratulationen nach dem Fest, nicht nur aus der Nordostschweiz, sondern aus der ganzen Schweiz. Viele sagten, sie hätten sich sehr gefreut, dabei habe ich einfach geschwungen (lacht).

2023 bis 2026 geht es Schlag auf Schlag mit eidgenössischen Anlässen weiter. Auf was freuen Sie sich besonders?
Schneider: Ich möchte jedes Schwingfest, an dem ich starten kann, geniessen. Natürlich wäre es auch schön unfallfrei zu bleiben. Aber natürlich stehen sportlich die eidgenössischen Anlässe in den nächsten Jahren im Fokus.

Sie haben das Privileg mit Samuel Giger oder Ihrem Bruder Mario starke Trainingsgegner zu haben. Wie kann man sich das Verhältnis untereinander vorstellen, auch weil Sie öfters gegeneinander Schlussgänge zu bestreiten haben?
Schneider: Zuerst einmal möchte ich sagen, dass wir alle auch ausserhalb des Sägemehl sehr gute Freunde sind. In den Trainings können wir uns gegenseitig fordern und das hilft natürlich auch als Team stärker zu werden. Schlussgänge zu verlieren ist immer schmerzhaft, aber wenn es gegen einen Kollegen ist, kann man sich immerhin mit ihm auch noch ein bisschen mitfreuen.

Anlass

Schwinger

Schneider Domenic, Friltschen

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