Startniederlage der beiden letztjährigen Finalisten

03. September 2022 - 22:06

wolfgang
Wolfgang Rytz

Redaktion

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Zum Auftakt der Saison 2022 in der Schweizer Mannschaftsmeisterschaft im Ringen haben Meister Willisau und der letztjährige Finalverlierer Freiamt klare Niederlagen kassiert. Schattdorf und Oberriet-Grabs trennten sich unentschieden.

Finalanwärter Kriessern liess im ersten Heimkampf Freiamt keine Chance. Nach einer 13:5-Pausenführung setzte sich der letztjährige Bronzegewinner bei 7:3 Siegen auf der Matte mit 25:10 Mannschaftspunkten durch. Für Freiamt gewann Roman Zurfluh (im Bild oben), der vor Wochenfrist noch am Eidgenössischen in Pratteln gekämpft hatte, seinen Schwergewichtskampf bis 100 kg Freistil gegen Kriesserns Damian Dietsche 8:3. Hingegen gingen bei Freiamt die Leistungsträger Nils Leutert und Joel Meier mit einer vorzeitigen Niederlage von der Matte.

Willisau lag zu Hause gegen Einsiedeln bei Halbzeit bereits entscheidend 4:13 hinten und konnte nur noch auf 15:20 verkürzen. Beim grossen Meisterschaftsfavoriten fehlten jedoch die Siegringer Tobias und Michael Portmann sowie die Schwergewichter Samuel Scherrer und Stefan Reichmuth, die aktuell im Ausland in Trainingslagern stecken.

Die spannendste Partie lieferten sich Aufsteiger Oberriet-Grabs und Schattdorf. Die Urner Gäste lagen zur Pause noch 15:6 vorne, doch am Ende genügten den St. Galler Rheintalern vier vorzeitige Siege, um den Startkampf ausgeglichen zu gestalten. Bei Schattdorf verlor Schwingerspezialist Elias Kempf gegen Oberriets Ukrainer Andrej Vishar 0:16. Hingegen gewann der ehemalige Schattdorfer Kranzschwinger und jetzige Trainer Michael Jauch bis 130 kg Greco gegen Fredy Bruhin 6:0.

Schwinger

zurfluh_romanZurfluh Roman, Dietwil
kempfeliasKempf Elias, Seedorf
jauch_michiJauch Michi, Schattdorf

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