Kalenderwoche 35: Interview Joel Wicki

03. September 2022 - 9:02

wolfgang
Wolfgang Rytz

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Nach dem ESAF 2022 stellte sich Schwingerkönig Joel Wicki den Fragen der Journalisten. Einen Auszug davon gibt es im Interview mit dem Schwinger der Woche.

Joel Wicki, hat Sie Matthias Aeschbacher im Schlussgang überrascht?
Joel Wicki: Er drückte dem Gang den Stempel auf. Deshalb wurde es immer schwieriger. Aber irgendwie bin ich über die Runden gekommen.

Gab Ihnen der Sieg über denselben Gegner wie im sechsten Gang Auftrieb?
Wicki: Ja und nein. Ich wusste um meine Siegchance. Andererseits verliert ein Spitzenschwinger selten zweimal gegen denselben Gegner. Prompt wurde es viel schwieriger als im sechsten Gang. Zuletzt war es eine reine Kopfsache, dass ich doch noch gewinnen konnte.

Ging Ihnen die Schlussgangniederlage in Zug durch den Kopf?
Wicki: Nein, vor dem Schlussgang in Pratteln befasste ich mich nicht damit. Ich wusste um meine gute Form. 2019 ist Vergangenheit, es bringt nichts, daran Gedanken zu verlieren. Es gilt immer, vorwärtszuschauen.

Was haben Sie anders gemacht als 2019 in Zug?
Wicki: Wir haben im Innerschweizer Team nicht viel verändert. Wir übernachteten weiter entfernt vom Festplatz. Dazu habe ich besser geschlafen als in Zug.

Bedrückt es Sie, dass die Innerschweiz nur 7 Kränze gewann?
Wicki: Ja, es wäre wichtig gewesen, dass meine Kameraden möglichst viele Kränze gewinnen. Jetzt gilt es für die Innerschweiz, sich bis 2025 aufzuraffen.

Anlass

Schwinger

Wicki Joel, Sörenberg

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