Kalenderwoche 31: Interview Werner Schlegel

06. August 2022 - 9:02

manubesser
Manuel Röösli

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Der aktuelle Schwinger der Woche heisst Werner Schlegel. Im Interview gibt er Auskunft zum Brünig-Schwinget und zum weiteren, für ihn intensiven, Saisonverlauf.

Werner Schlegel, herzliche Gratulation zur Leistung am Brünig-Schwinget. Haben Sie damit gerechnet?
Werner Schlegel: Ich habe mich gut gefühlt, habe aber nicht damit gerechnet, dass es so gut läuft. Das Ziel war der Kranz, alles andere war Zugabe.

Mit welcher Taktik gingen Sie in den Schlussgang?
Schlegel: Ich habe gegen Adrian Walther in dieser Saison auch schon verloren und darum vorgenommen, dass ich alles probiere. Aus meiner Sicht habe ich einen guten Gang gezeigt. Daher darf ich sehr zufrieden sein.

Wie bilanzieren Sie Ihren Auftritt am Brünig-Schwinget insgesamt?
Schlegel: Während des ganzen Tages konnte ich gut mitschwingen, daher stimmt es mich sehr positiv. Zusätzlich motiviert es natürlich sehr, dass wir Nordostschweizer beim ersten Aufeinandertreffen mit den Bernern und Innerschweizern so gut abgeschnitten haben.

Die Saison 2022 ist für Sie bisher sehr erfolgreich verlaufen. Wie lautet Ihre Zwischenbilanz?
Schlegel: Das Ziel war es, mich gegenüber dem Vorjahr nochmals zu verbessern. Das ist bisher sicherlich gut gelungen und macht mir Freude. Der Trainingsaufwand war in etwa gleich wie 2021, auch dort haben wir schon intensiv gearbeitet.

Intensiv ist auch Ihr Programm vor dem ESAF. War das so geplant?
Schlegel: Das hat sich aufgrund der Kranzfeste so ergeben, dass ich im August das Nordwestschweizer Schwingfest, den Schwägalp-Schwinget und das ESAF bestreite. Ich mache mir diesbezüglich aber keine Gedanken, da ich mich jeweils sehr gut von den Schwingfesten erholen kann.

Der grosse Jahreshöhepunkt bleibt aber das ESAF. Wie gehen Sie an diesen Anlass?
Schlegel: Es könnte ein Vorteil sein, dass ich von meinen Erfahrungen von Zug 2019, als ich auch schon nahe am Kranzgewinn stand, profitieren kann. Mein Ziel ist der Kranzgewinn in Pratteln. Natürlich wäre es auch schön, wenn ich an der Spitze mitreden kann, aber dafür muss viel zusammenpassen.

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