Kalenderwoche 18: Interview Matthias Herger

07. Mai 2022 - 8:30

Matthias Herger hat erstmals in seiner Laufbahn ein Kranzfest gewonnen. Wenige Tage nach diesem grossen Erfolg gab er als aktueller Schwinger der Woche dem SCHLUSSGANG im Interview Auskunft.

Matthias Herger, das war ein optimaler Start in die Kranzfestsaison …
Matthias Herger: … Es ist natürlich genial so in die Kranzfestsaison starten zu dürfen. Für mich war der Sieg in Baar mein bislang grösster Erfolg meiner Laufbahn.

Woran dachten sie am Morgen bei der Hinreise?
Herger: An den Frühjahrswettkämpfen konnte ich einige gute Resultate erschwingen, was mir aufzeigte, dass mein Formstand stimmt. Ich wollte in erster Linie eine gute Leistung zeigen und vorne mitschwingen. 

Hat das auch mit einer guten Vorbereitung zu tun?
Herger: Das Wintertraining verlief, wie ich es mir vorstellte. Ich konnte gut und beschwerdefrei trainieren.

Der Start am Zuger Kantonalen liess noch nicht auf einen Sieg hindeuten?
Herger: Gegen Werner Suppiger fand ich kein Rezept und am Ende musste ich ihm gar den Sieg überlassen. Ich konnte dies aber schnell abhaken und mich neu fokusieren. Ich sagte mir, abgerechnet wird am Abend.

Ein wegweisendes Duell auf dem Weg zum Co-Sieg war sicherlich der Erfolg über Christian Schuler im fünften Gang?
Herger: Richtig. Gegen ihn habe ich schon verloren, aber auch schon gewonnen. Gleich zu Beginn hatte ich mit Kurz eine gute Gelegenheit, jedoch gerieten wir an den Platzrand. Dies gab mir aber Selbstvertrauen für den weiteren Verlauf des Duelles. Mit einer Kombination Kreuzgriff/Äusserer Haken glückte mir später der wichtige Sieg.   

Nach fünf Gängen punktgleich mit Joel Wicki und Marco Ulrich und doch nicht für Schlussgang berücksichtigt. Wie gingen Sie damit um?
Herger: Ich akzeptierte den Entscheid des Einteilungskampfgerichtes, die aus drei Schwingern zwei auswählen mussten. Mein Ziel lautete im sechsten Gang einen Spitzenplatz herauszuschwingen. Ich schwang im Duell gegen Reto Bürgi nicht explizit auf eine Maximalnote. Schön, dass es sich ausgegangen ist und ich dadurch Co-Sieger neben Joel Wicki wurde. 

Ist dieser Sieg Motivation oder Druck fürs eigene Kantonale am 22. Mai in Erstfeld?
Herger: In erster Linie Motivation. Ich werde vor Heimpublikum mein Bestes geben. Noch einmal wie am Zuger um den Sieg mitzuschwingen wäre cool.

Wie sieht es bei ihnen in einem eidgenössischen Jahr mit dem Nationalturnen aus?
Herger: Weil ich die Adduktoren spürte, liess ich den Wettkampf im thurgauischen Eschenz im April aus. Jedoch habe ich mich für Anlässe im weiteren Saisonverlauf eingeschrieben, an denen ich teilnehmen möchte. Mein Ziel ist es weiterhin, auch in einem Eidgenössischen Jahr, dass ich mich in beiden Sportarten betätige.

Anlass

Schwinger

hergermatthiasHerger Matthias, Altdorf

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Kalenderwoche 18: Interview Matthias Herger

07. Mai 2022 - 8:30

Matthias Herger hat erstmals in seiner Laufbahn ein Kranzfest gewonnen. Wenige Tage nach diesem grossen Erfolg gab er als aktueller Schwinger der Woche dem SCHLUSSGANG im Interview Auskunft.

Matthias Herger, das war ein optimaler Start in die Kranzfestsaison …
Matthias Herger: … Es ist natürlich genial so in die Kranzfestsaison starten zu dürfen. Für mich war der Sieg in Baar mein bislang grösster Erfolg meiner Laufbahn.

Woran dachten sie am Morgen bei der Hinreise?
Herger: An den Frühjahrswettkämpfen konnte ich einige gute Resultate erschwingen, was mir aufzeigte, dass mein Formstand stimmt. Ich wollte in erster Linie eine gute Leistung zeigen und vorne mitschwingen. 

Hat das auch mit einer guten Vorbereitung zu tun?
Herger: Das Wintertraining verlief, wie ich es mir vorstellte. Ich konnte gut und beschwerdefrei trainieren.

Der Start am Zuger Kantonalen liess noch nicht auf einen Sieg hindeuten?
Herger: Gegen Werner Suppiger fand ich kein Rezept und am Ende musste ich ihm gar den Sieg überlassen. Ich konnte dies aber schnell abhaken und mich neu fokusieren. Ich sagte mir, abgerechnet wird am Abend.

Ein wegweisendes Duell auf dem Weg zum Co-Sieg war sicherlich der Erfolg über Christian Schuler im fünften Gang?
Herger: Richtig. Gegen ihn habe ich schon verloren, aber auch schon gewonnen. Gleich zu Beginn hatte ich mit Kurz eine gute Gelegenheit, jedoch gerieten wir an den Platzrand. Dies gab mir aber Selbstvertrauen für den weiteren Verlauf des Duelles. Mit einer Kombination Kreuzgriff/Äusserer Haken glückte mir später der wichtige Sieg.   

Nach fünf Gängen punktgleich mit Joel Wicki und Marco Ulrich und doch nicht für Schlussgang berücksichtigt. Wie gingen Sie damit um?
Herger: Ich akzeptierte den Entscheid des Einteilungskampfgerichtes, die aus drei Schwingern zwei auswählen mussten. Mein Ziel lautete im sechsten Gang einen Spitzenplatz herauszuschwingen. Ich schwang im Duell gegen Reto Bürgi nicht explizit auf eine Maximalnote. Schön, dass es sich ausgegangen ist und ich dadurch Co-Sieger neben Joel Wicki wurde. 

Ist dieser Sieg Motivation oder Druck fürs eigene Kantonale am 22. Mai in Erstfeld?
Herger: In erster Linie Motivation. Ich werde vor Heimpublikum mein Bestes geben. Noch einmal wie am Zuger um den Sieg mitzuschwingen wäre cool.

Wie sieht es bei ihnen in einem eidgenössischen Jahr mit dem Nationalturnen aus?
Herger: Weil ich die Adduktoren spürte, liess ich den Wettkampf im thurgauischen Eschenz im April aus. Jedoch habe ich mich für Anlässe im weiteren Saisonverlauf eingeschrieben, an denen ich teilnehmen möchte. Mein Ziel ist es weiterhin, auch in einem Eidgenössischen Jahr, dass ich mich in beiden Sportarten betätige.

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