Kalenderwoche 15: Interview Martin Roth

16. April 2022 - 8:59

Martin Roth ist der aktuelle Schwinger der Woche. Im Interview gibt er Auskunft zu seinem ersten Rangfestsieg und sagt, wie er seinen ersten Einsatz der Saison erlebt hat.

Martin Roth, 2021 mussten sie die Saison vorzeitig beenden. Was war passiert?
Martin Roth: Am Appenzeller Kantonal renkte ich mir im ersten Gang die Schulter aus. Dies bedeutete das Saisonende.

Nun bestritten sie ihr erstes Schwingfest  – ein Comeback nach Maas.
Roth: Ja in erster Linie galt es den Wettkampf gesund zu beenden und schauen wie es mit der Schulter geht. Dass ich exakt acht Monate nach meiner Schuleroperation als Sieger dastehe, damit konnte ich wirklich nicht rechnen.

Woram dachten sie denn am Morgen bei der Anreise?
Roth: Ich erachtete es als guten Test für die anstehende Kranzfestsaison und wollte möglichst gut ins Fest reinkommen, was mir im Anschwingen nur bedingt glückte. Und: Insgeheim hatte ich schon im Hinterkopf, dass der erste Festsieg irgendwann realisierbar ist.

Obwohl eidgenössischer Kranzschwinger, sie gewannen zuvor noch nie ein Regionalschwingfest?
Roth: Nein. Ich bestritt schon an einigen Schwingfesten den Schlussgang, doch zum Sieg reichte es zuvor nie.

Der Schlussgang gegen Marcel Räbsamen war ein finales Duell, wie man es sich als Festbesucher wünscht?
Roth: Mein Motto hies angreifen. Zum Glück war Marcel Räbsamen genauso eingestellt, so entwickelte sich ein packendes Duell.

Traffen sie schon öfters auf Marcel Räbsamen?
Roth: Schon länger nicht mehr, aber ja wir kannten uns aus früheren Duellen. Sie waren stets hart umkämpft. Heute war ich ganz einfach der Glücklichere.

Wie sehen ihre Saisonziele aus?
Roth: Meine Agenda habe ich kürzlich veröffentlicht. Als nächstes bestreite ich das Toggenburger Verbandsfest am 24. April. Vor dem Eidgenössischen gehören das Nordostschweizerische in Balterswil, das eigene Kantonale in Urnäsch sowie die drei Bergfeste Weissenstein, Brünig und Schwägalp zu jenen Anlässen, auf die ich mich speziell freue.

Anlass

Schwinger

s16_rothmartinRoth Martin, Waldstatt

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Kalenderwoche 15: Interview Martin Roth

16. April 2022 - 8:59

Martin Roth ist der aktuelle Schwinger der Woche. Im Interview gibt er Auskunft zu seinem ersten Rangfestsieg und sagt, wie er seinen ersten Einsatz der Saison erlebt hat.

Martin Roth, 2021 mussten sie die Saison vorzeitig beenden. Was war passiert?
Martin Roth: Am Appenzeller Kantonal renkte ich mir im ersten Gang die Schulter aus. Dies bedeutete das Saisonende.

Nun bestritten sie ihr erstes Schwingfest  – ein Comeback nach Maas.
Roth: Ja in erster Linie galt es den Wettkampf gesund zu beenden und schauen wie es mit der Schulter geht. Dass ich exakt acht Monate nach meiner Schuleroperation als Sieger dastehe, damit konnte ich wirklich nicht rechnen.

Woram dachten sie denn am Morgen bei der Anreise?
Roth: Ich erachtete es als guten Test für die anstehende Kranzfestsaison und wollte möglichst gut ins Fest reinkommen, was mir im Anschwingen nur bedingt glückte. Und: Insgeheim hatte ich schon im Hinterkopf, dass der erste Festsieg irgendwann realisierbar ist.

Obwohl eidgenössischer Kranzschwinger, sie gewannen zuvor noch nie ein Regionalschwingfest?
Roth: Nein. Ich bestritt schon an einigen Schwingfesten den Schlussgang, doch zum Sieg reichte es zuvor nie.

Der Schlussgang gegen Marcel Räbsamen war ein finales Duell, wie man es sich als Festbesucher wünscht?
Roth: Mein Motto hies angreifen. Zum Glück war Marcel Räbsamen genauso eingestellt, so entwickelte sich ein packendes Duell.

Traffen sie schon öfters auf Marcel Räbsamen?
Roth: Schon länger nicht mehr, aber ja wir kannten uns aus früheren Duellen. Sie waren stets hart umkämpft. Heute war ich ganz einfach der Glücklichere.

Wie sehen ihre Saisonziele aus?
Roth: Meine Agenda habe ich kürzlich veröffentlicht. Als nächstes bestreite ich das Toggenburger Verbandsfest am 24. April. Vor dem Eidgenössischen gehören das Nordostschweizerische in Balterswil, das eigene Kantonale in Urnäsch sowie die drei Bergfeste Weissenstein, Brünig und Schwägalp zu jenen Anlässen, auf die ich mich speziell freue.

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