Schwinger der Woche: Inti Remo Käser

02. Juli 2016 - 8:26

werni
Werner Frattini

Freier Mitarbeiter Text

041 310 78 89
[email protected]

Mit dem Sieg am Emmentalischen Schwingfest in Sumiswald unterstrich Remo Käser seine beneidenswerte Form. Dem Sohn von Schwingerkönig Adrian Käser gelang damit sein zweiter Kranzfestsieg in dieser Saison.

Mit dem zweiten Kranzfestsieg dieser Saison am Emmentalischen hatten Sie eine optimale erste Saisonhälfte.
Remo Käser: Ich konnte mich optimal auf diese Saison vorbereiten. Ich war den ganzen Winter nie verletzt und konnte voll durchtrainieren. Zudem glückte mir der Start am Baselstädtischen sehr gut. Mit Kilian Wenger und Matthias Aeschbacher waren wir ein überaus gutes Team und haben uns gegenseitig angespornt.

Zusammen mit Matthias Sempach dominieren Sie im Moment das Geschehen im Berner Verband.
Käser: So möchte ich das nicht sagen. Christian Stucki und Kilian Wenger dürfen dabei nicht vergessen werden. Zudem gibt es fast ein Dutzend Schwinger in unseren Reihen, die jederzeit ein Fest gewinnen können.

Sicher hatten Sie viele Reaktionen auf die zwei Festsiege?
Käser: Sogar sehr viele, zum Teil von Leuten, die ich gar nicht kenne. Es ist jedoch immer schön, wenn man dem Publikum Freude bereiten kann. Es braucht jedoch auch ein wenig Glück dazu, dass man solche Erfolge feiern kann.

Wie gross ist Ihr Trainingsaufwand?
Käser: Ich trainiere sehr viel, höre jedoch immer auf meinen Körper. Wichtig ist dabei, dass er sich gut erholen kann. Mit Andreas Lanz habe ich einen Trainer, der diese Punkte optimal umsetzten kann. Ihm habe ich sehr viel zu verdanken.

Ihre Ziele für die Zukunft?
Käser: Das wichtigste ist, dass man gesund bleiben kann und von schweren Verletzungen verschont bleibt. Wenn alles klappt, möchte ich mich in Estavayer2016 schon gerne zum Eidgenossen krönen lassen. Ich versuche immer in jedem Gang mein bestes abzurufen, gelingt mir dies, kommen die guten Resultate von selbst.

Schwinger

kaeserremoKäser Remo, Burgaeschi

Ähnliche Berichte

Shop

Zum Shop