Schwinger der Woche: Inti Christian Stucki

18. Juni 2016 - 8:42

wolfgang
Wolfgang Rytz

Redaktion

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Nach rund dreimonatiger Wettkampfpause ist Christian Stucki eindrücklich ins Sägemehl zurückgekehrt: Der 31-jährige Seeländer Hüne feierte am Südwestschweizerischen Schwingfest in Aigle seinen 33. Kranzfestsieg. Dieses Teilverbandsfest hat er schon 2004 gewonnen.

Herzliche Gratulation zum gelungenen Comeback. Haben Sie mit diesem Sieg in Aigle gerechnet?
Christian Stucki: Das nicht gerade. Aber es lief mir überraschend gut.

Das bedeutet ja wohl, dass Sie bereits wieder in alter Form sind respektive nichts vom guten Stand im März eingebüsst haben.
Stucki: Nein, noch bin ich nicht so weit wie vor der Schambeinentzündung. Ich schätze mein Leistungsvermögen in Aigle auf zirka 85 Prozent ein. Deshalb war ich vor dem ersten Gang auch ziemlich nervös.

Wieviel konnten Sie denn in letzter Zeit trainieren?
Stucki: Ich habe fast drei Monate nicht geschwungen. Aber konditionell habe ich gearbeitet, da bin ich nicht so schlecht zwäg.

Das heisst, sie traten am Südwestschweizerischen ohne Schwingertraining an?
Stucki: Nein, dass denn doch nicht. Ich absolvierte in der Woche vor Aigle zwei Schwingerntrainings, damit ich spürte, obs wieder geht.

Nun ist aber alles wieder gut. Oder?
Stucki: Nein, ich verspüre immer noch Schmerzen beim Schwingen. Aber ich werde in den nächsten Wochen auf die Zähne beissen und versuchen, wieder normal zu trainieren.

So schlecht kann die Form aber nicht sein, wie der schnelle Sieg gegen Bruno Gisler zeigte.
Stucki (lacht): Das täuscht. Gisler stand eben gerade so gäbig…

 

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