Stoos-Serie (Teil 2): Nachgefragt

08. Juni 2016 - 8:02

Im Hinblick auf den Stoos-Schwinget vom 12. Juni 2016 informiert der SCHLUSSGANG in drei Teilen über die wichtigsten Informationen zum ersten Bergkranzfest 2016. Nach dem Ende der Serie folgt die sportliche Vorschau zusammen mit den übrigen Schwingfesten des Wochenendes. Heute: Teil 2.

OK-Medienchef Walter Inderbitzin nimmt im Vorfeld des Stoos-Schwingets zu den wichtigsten Fragen Stellung!

Walter Inderbitzin, wie kommt man auf den Stoos?
Walter Inderbitzin: Entweder mit der Stoosbahn ab Schlatti oder mit der Luftseilbahn Morschach-Stoos. Der jeweilige Transport startet um 5.40 Uhr in der Frühe.

Gibt es überhaupt noch Tickets?
Inderbitzin: Ja. Vereinzelt gibt es sogar an den Tageskassen noch Möglichkeit auf Sitzplätze, die im Vorfeld zurückgekommen sind. Auch Stehplätze sind natürlich noch zu erwerben.

Hat sich an der Infrastruktur etwas geändert?
Inderbitzin: Wir haben eine alte Tribüne mit einer neuen ersetzt. Diese bietet rund 300 Sitzplätze mehr.

Was sagen Sie zum Teilnehmerfeld?
Inderbitzin: Natürlich hatten wir auch schon mehr Eidgenossen, aber immerhin ist praktisch die komplette Innerschweizer Spitze am Start. Nachdem Martin Grab nicht kommen wird, stehen noch immer 15 Eidgenossen auf der Schwingerliste. Aber natürlich hätten die Berner oder Nordostschweizer mehr Spitzenschwinger mitgebracht, als die Nordwestschweizer. Zumal mit Bruno Gisler und Mario Thürig noch zwei Schwinger fehlen, weil sie am Südwestschweizer im Einsatz stehen.

Hat sich dies auf den Vorverkauf ausgewirkt?
Inderbitzin: Nein, eigentlich nicht. Wir haben immer unseren obligaten Stock von 2500 bis 3000 Zuschauer. Die Sitzplätze waren im Januar bereits ausverkauft.

Was geschieht bei schlechtem Wetter?
Inderbitzin: Leider können wir diesen Bereich nicht beeinflussen. Wir werden am Samstag so oder so entscheiden, ob das Schwingfest stattfindet oder nicht. Ein allfälliges Verschiebedatum wäre der 19. Juni. Um zu verschieben zu müssen, müsste es allerdings sehr schlechtes Wetter sein.

Was geben Sie den Besuchern noch auf den Weg?
Inderbitzin: Eine frühe Anreise lohnt sich. Ab 9 Uhr ist rund um den Lauerzersee der Slow up. Dieser Event führt zu erheblichen Umfahrungen bei der Anfahrt zur Talstation Schlatti. Es wird empfohlen rechtzeitig auf den Stoos zu pilgern.

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