Schwinger der Woche: Inti Forrer

20. Mai 2016 - 15:09

Mit seinem 137. Kranzgewinn hat Arnold Forrer am Glarner-Bündner Schwingfest in Glarus Geschichte geschrieben. Forrer hat Hanspeter Pellet als Rekordhalter überflügelt. Der SCHLUSSGANG kürte den Toggenburger zum Schwinger der Woche.

Arnold Forrer, wie gross waren ihre Gedanken in den letzten Tagen an den Kranzgewinn am Glarner-Bündner?
Arnold Forrer: Klar im Hinterkopf spielte sich dies schon ab, dazu wurde es in den Medien breitgeschlagen. Umso schöner, dass mir der Kranzgewinn bereits nach dem fünften Gang glückte. Somit konnte ich unbeschwert den letzten Gang angehen.

Ihr sechster Gang war gleichbedeutend der Schlussgang mit Armon Orlik.
Forrer: Armon zeigte einen sackstarken Wettkampf, deshalb war ich vor ihm gewarnt. Da mir ein Gestellter nicht zum Sieg gereicht hätte, nahm ich in den Schlusssekunden nochmals volles Risiko. Leider ohne Erfolg. Trotzdem bin ich mit meiner Leistung zufrieden.

Haben Sie Ihren Schwingstil  im Laufe Ihrer langen Laufbahn geändert?
Forrer: Früher wollte ich auf gar keinen Fall verlieren. Heute gehe ich vermehrt Risiko ein und nehme dadurch in Kauf, dass es ab und zu eine Niederlage absetzt. 

Nun haben Sie mit dem 137. Kranzgewinn Hanspeter Pellet überflügelt. Gibt es unter all diesen Kranzgewinnen einen, der Ihnen in spezieller Erinnerung bleibt?
Forrer: Klar ragt der Kranzgewinn 2001 in Nyon, der gleichbedeutend den Königstitel bedeutete, über allem. In spezieller Erinnerung bleibt mir aber auch mein erster Kranzgewinn, den ich am Nordostschweizer Schwingfest 1996 in Schwanden gewann.

Ihr erstes Eichenlaub gewannen Sie wie den Kranz zum Rekordhalter auf Glarner Boden.
Forrer: Dies ist sicherlich speziell, doch war meine Saisonplanung rein zufällig so gewählt mit dem Thurgauer und Glarner zum Kranzfestauftakt.  

Wie sieht Ihre weitere Saisonplanung aus?
Forrer: Ich nehme Gang um Gang. Als Nächstes steht das eigene Kantonale am 29. Mai in Uzwil an. Mit diversen Kranzfesten nimmt man Blick Richtung Eidgenössisches in Estavayer. Das Wichtigste ist, dass ich gesund weiterschwingen kann.

Schwinger

forrerarnoldForrer Arnold, Stein

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