Schwinger der Woche: Inti Glarner

13. Mai 2016 - 15:16

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Werner Frattini

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Als 21. Athlet gelang es Matthias Glarner am Auffahrtstag in den illustren 100-er Klub aufzusteigen. Glarner gewann am Ob- und Nidwaldner Kantonalen in Lungern den 100. Kranz. Drei Tage später folgte am Mittelländischen Kranz Nr. 101.

Mit einer schlichten, jedoch beeindruckenden Feier wurde in der Kirche Meiringen Matthias Glarner für den Gewinn seines 100. Schwingerkranzes geehrt. Unter den zahlreichen Besuchern war viel Schwingerprominez zu bestaunen. Als Redner amtete der Präsident des Bernisch Kantonalen Schwingerverbandes, Adrian Affolter, ebenfalls der Präsident des Oberländischen Schwingerverbandes Christian Hulliger liess es sich nicht nehmen die Verdienste von Matthias Glarner zu würdigen. 

Matthias Glarner, mit dem 100. Kranzgewinn konnten Sie bereits am Anfang der Saison einen ersten Höhepunkt erleben.
Matthias Glarner: Ganz ehrlich, eigentlich wollte ich dieses Ziel schon letzte Saison am Berner Kantonalen in Seedorf erreichen. Leider habe ich dies mit drei gestellten Gängen selber vermasselt. Dass es nun geklappt hat, ist natürlich schön, dies auch deswegen, weil ich ja am Ob- und Nidwaldner mit der Schlussgangteilnahme eine gute Leistung abrufen konnte.

Nun gehören Sie einem illustren Kreis von 21. Schwingern an.
Glarner: Der Gewinn des Kranzes in Lungern bedeutete für mich zugleich die Aufnahme in den exklusiven 100-er Club, was mich mit grossem Stolz erfüllt.

Also ist der Saisonauftakt für Sie wie gewünscht abgelaufen?
Glarner: Mit Blick auf die ausgefallenen Vorbereitungsfeste (Thun/Ballenberg) und der damit fehlenden Wettkampfpraxis bin ich mit dem Start in die Kranzfestsaison sehr zufrieden. Der Fahrplan stimmt. Ich stehe dort, wo ich gehofft habe. Wichtig ist nun, dass ich meine Form im Hinblick auf das Eidgenössische in Estavayer stetig steigern kann.

Mit dem Berner Kantonalen in Ihrem Heimatdorf Meiringen steht für Sie schon bald ein weiterer Höhepunkt vor der Türe.
Glarner: Sicher ist das Kantonale in meinem Heimatdorf ein erster absoluter Höhepunkt. Ein Sieg in meiner engeren Heimat wäre sicher etwas Aussergewöhnliches. Jedoch ist ebenfalls der Brünig Schwinget für mich alle Jahre etwas Besonderes.  Auf dem Brünig zu siegen ist für mich ein Bubentraum.

Die ganze Schwingerwelt schaut auf das Eidgenössische in Estavayer. Zählen Sie sich dort zum erweiterten Favoritenkreis zählen?
Glarner: Wichtig ist vor allem, dass man die Vorbereitung ohne grosse Blessuren bewältigen kann. Das Eidgenössische ist sicherlich für jeden Schwinger das grosse Ziel. Mein Ziel lautet immer an der Spitze mitzuschwingen. Kann ich im siebten Gang um die Schlussgangteilnehme mitschwingen, darf ich mit meiner Leistung zufrieden sein. 

Schwinger

glarnermatthiasGlarner Matthias, Heimberg bei Thun

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