Saisonvorschau Teil 2: NWSV

19. April 2016 - 10:16

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Iris Oberholzer

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Am 24. April startet mit dem Zuger Kantonalfest die Kranzfestsaison 2016. Insgesamt 39 Kranzfeste werden ausgetragen, den Höhepunkt bildet das Eidgenössische Schwingfest Estavayer2016. Im Hinblick auf die wichtigste Zeit im Schwingerkalender blicken wir auf die fünf Teilverbände mit allem Wissenswerten zu den kommenden Kranzfesten. Es folgt mit dem Nordwestschweizerischen Schwingerverband Teil 2.

Auch dem Nordwestschweizerischen Schwingerverband gehört die Rolle der Aussenseiter. Für Überraschungen ist das Team aber immer gut. Die Spitze besteht aus Bruno Gisler, Christoph Bieri und Mario Thürig, der nach seiner Verletzungspause zurückkehrt. Dahinter stehen der Eidgenosse Remo Stalder und Nick Alpiger.

Gut, aber nicht überfliegend
Gisler und Bieri erlebten eine gute, aber nicht übermässig erfolgreiche Saison 2015. Dahinter hat sich Remo Stalder mit konstanten Leistungen als Nummer drei eingeordnet. Nick Alpiger führt die junge Garde der Schwinger aus der Nordwestschweiz an. Er erreichte 2015 zwei Mal den Schlussgang an einem Kranzfest. Gespannt blickt man der weiteren Entwicklung des Zofingers Patrick Räbmatter entgegen. Beim ihm schlummert noch einiges an Potenzial. Wollen die Nordwestschweizer gegen die drei "grossen" Teilverbände heuer mitreden, benötigt es einen wiedergenesenen Mario Thürig und Exploits aus der zweiten Reihe von Lorenz Blatter, Roger Erb, David Schmid oder Henryc Thoenen.

Einschätzung der Leader im NWSV

Nick Alpiger (Staufen), zweifelsohne die Entdeckung der Saison 2015 in der Nordwestschweiz. Er krönte seine Saison mit dem Brünig-Kranz und ist gemeinsam mit Michael Bächli und Tobias Widmer Anführer einer neuen Generation im Aargau und in der Nordwestschweiz.

Christoph Bieri (Aarwangen), kann an einem guten Tag jeden Gegner bezwingen. Die Frage ist, wie sein lädierter Rücken die Saison 2016 übersteht.

Bruno Gisler (Rumisberg), ein mit viel Routine ausgestatteter Teamleader des zweitkleinsten Verbandes. Er hat immer wieder Feste, an denen er über sich hinauswächst.

Remo Stalder (Mümliswil), der 27-jährige Solothurner ist unberechenbar. An guten Tagen wird er für jeden Gegner gefährlich. Dies bewies er am Eidgenössischen 2013 in Burgdorf, aber auch in der vergangenen Saison mit sieben Kränzen, darunter der Brünig- und Berner-Kantonalkranz. 

Mario Thürig (Möriken), gefürchtet vor allem für seinen Wyberhaken. Nachdem er die gesamte Saison 2015 verpasste, will er den Anschluss mit unbändigem Willen nochmals herstellen. Der Aargauer Routinier kehrt aber frühestens Ende Mai auf die Schwingplätze zurück.

 

Schwinger

Alpiger Nick, Seon
bierichristophBieri Christoph, Untersiggenthal
gislerbrunoGisler Bruno, Rumisberg
stalderremoStalder Remo, Mümliswil
thuerigmarioThürig Mario, Möriken

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