Neue Richtlinien geben zu reden

04. Februar 2016 - 14:12

Der Eidgenössische Schwingerverband orientierte in seiner Ausgabe vom 7. Juli 2015 über neue Richtlinien für Einladungsbegehren. Am meisten zu reden geben die Schwingfeste ohne Kranzabgabe, die bisher einen Sonderstatus genossen.

Was der Eidgenössische Schwingerverband am vergangenen Sommer kundtat, dass per 1. Januar 2016 neue Richtlinien für Einladungsbegehren in Kraft treten, warf damals keine grosse Wellen. Seit sie am Berchtold-Schwinget 2016 ein erstes Mal zur Anwendung kamen, sind sie das Thema auf den Schwingplätzen. Am meisten beschäftigt die Thematik Einladungen für Schwingfeste ohne Kranzabgabe. Hier profitierten bislang sechs Anlässe von Sonderregelungen. Darunter auch die beiden in den Wintermonaten auf Zürcher Verbandsgebiet zur Austragung gelangenden Hallenschwingfeste Niklaus- und Berchtold-Schwinget.

Existent in Frage gestellt
Während etwa in Zürich bislang vier Teilverbände zum Saisonauftakt in der Saalsporthalle teilnehmen durften, sind neu nur noch 20 Gästeschwinger aus maximal zwei Schwingklubs ausserhalb des NOS-Verbandes zugelassen. Für Klubpräsident Ruedi Schweizer stellte diese Neuerung die Existenz des „Berchtelis“ in Frage: „Städtische Klubs wie der Schwingklub Zürich haben in der heutigen Zeit ohnehin schon einen schweren Stand“, lässt sich Schweizer zitieren.

Nordostschweizer plädieren auf Rückweisung
An der Delegiertenversammlung des Nordostschweizer Schwingerverbandes in Felsberg ist die Thematik einen Schritt weitergegangen. Ein Antrag des Kantons St. Gallen, der mit dem Olma-Schwinget davon betroffen ist, dies rückgängig zu machen, wurde mit überwältigendem Mehr gutgeheissen. Das heisst, dass zuhanden der AV des Eidgenössischen Schwingerverbandes vom 6./7. März ein Antrag des NOS-Schwingerverbandes auf Rückweisung eingereicht wird. Die Innerschweizer, die diese Thematik speziell mit dem Allweg und Herbstschwinget Siebnen betrifft, befinden am 7. Februar an ihrer DV über dasselbe.  

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