Schwinger der Woche: Inti Christian Schuler

26. September 2015 - 8:05

Christian Schuler wurde zum Schwinger der Woche der zweitletzten September-Woche gewählt. Im Interview gibt er Auskunft zur Saison 2015 und 2016 sowie zu seinen Erfahrungen in den USA im Rahmen der Schwingerreise.
 
Christian Schuler, Sie haben eine bewegende Saison hinter sich. Am Schluss gab es auch noch (Raub)Ärger in den USA. Was ist geschehen?
Christian Schuler: Mir wurde in San Francisco der ganze Reisekoffer inklusive Reisepass aus dem Auto gestohlen. Aus diesem Grund musste ich mir einen provisorischen Pass organisieren, aber dank der schnellen Arbeit des Schweizer Konsulats konnte ich wie gewünscht meine Reise fortsetzen.
 
Ansonsten war der Ausflug in die USA ein voller Erfolg mit dem Sieg beim Regionalfest. Wie hat es Ihnen gefallen?
Schuler: Da mein Vater schon im Jahr 1985 in den USA geschwungen hat, war es immer ein Traum von mir an einem solchen Anlass teilzunehmen. Es war ein sehr schöner Tag mit einem tollen Schwingfest. Vor allem gefiel mir, dass ich viele Leute nach Jahren wiedermal getroffen und neue Gesichter kennengelernt habe. Erstaunt war ich, wie stark einige Amerikaner die Geschehnisse des Schwingsports in der Schweiz verfolgen.
 
Die Saison 2015 neigt sich nun langsam dem Ende entgegen. Welche Feste bestreiten Sie noch?
Schuler: Die beiden Herbstschwingertage von Siebnen sowie Unteriberg stehen noch auf meinem Programm.
 
Sie gehören zu den Spitzenschwingern, die verhältnismässig mehr Regionalfeste bestreiten als im Durchschnitt. Wieso? Welche Bedeutung haben diese Feste für Sie?
Schuler: Rangschwingfeste sind das beste Wettkampftraining und man kann da enorm profitieren. Im weiteren lebt das Schwingen nicht nur von den Grossanlässen und eine Teilnahme von Spitzenschwingern wird bei den organisierenden Klubs sehr geschätzt.
 
Auch 2015 haben Sie ein Kranzfest gewonnen, aber auch Pech gehabt wie auf dem Brünig. Wie bilanzieren Sie Ihren Saisonverlauf?
Schuler: Es war für mich eine lehrreiche Saison und ich konnte einige Spitzenresultate herausschwingen. Auf dem Brünig lief es für mich wirklich nicht optimal und musste die Heimreise ohne Kranz antreten, was ich vor dem Fest nicht unbedingt erwartet habe. Jedoch gehören Niederlagen zum Sport dazu und diese bringen den Sportler bekanntlich weiter in seiner Entwicklung.
 
Nun folgt die Vorbereitung auf die eidgenössische Saison 2016. Werden Sie wie gewohnt trainieren oder wagen Sie Neuheiten beim Aufbau? Und was sind die Ziele für Estavayer2016?
Schuler: Auf nächstes Jahr werde ich einen gezielten Aufbau machen, um optimal in Form zu sein. Ich freue mich sehr auf Estavayer und möchte möglichst vorne mitschwingen, um so eine optimale Stütze für das ISV-Team zu sein.

 

Schwinger

Schuler Christian, Rothenthurm

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