Schwinger des Monats August: Inti Giger

08. September 2015 - 16:17

Samuel Giger wurde mit 55 Prozent der Stimmen zum Schwinger des Monats August gewählt. Im Interview blickt er auf seinen ersten Kranzfestsieg und den Sieg beim Jahrgang 1998 am Eidgenössischen Nachwuchsschwingertag in Aarburg zurück.

Samuel Giger, Ihre Leistungen im Monat August dürfen sich zeigen lassen.
Samuel Giger: Schlussgangteilnahme auf dem Ricken, erster Kranzfestsieg am Schaffhauser Kantonalen, Kranzgewinn auf der Schwägalp und Sieg beim Jahrgang 1998 am Eidgenössischen Nachwuchsschwingertag in Aarburg, dies war tatsächlich eine tolle Ausbeute.

Stiegen Sie am Schaffhauser Ehrentag in Guntmadingen mit solchen Erwartungen in den Wettkampf, dass es mit 17 Jahren schon zum ersten Kranzfestsieg reichen könnte?
Giger: Nein, mein primäres Ziel war der Kranzgewinn und dass ich am Abend wieder gesund in den Kanton Thurgau heimkehren darf.

Im Schlussgang besiegten sie in einem reinen Thurgauer Duell Beni Notz.
Giger: Dies war eine spezielle Situation für uns beide. In den Kantonalzusammenzügen trainieren wir wöchentlich miteinander. Beide hätten den Sieg verdient, am Ende war ich der Glücklichere. 

Am Eidgenössischen Nachwuchsschwingertag reisten Sie im Gegensatz zu anderen Athleten aus ihrem Teilverband erst am Sonntagmorgen an. Warum?
Giger: Ich hatte aus dem Thurgau eine nicht so weite Strecke mit einer Stunde Anreisezeit. Zudem lässt sich es Zuhause am besten schlafen. Für den Wettkampf wollte ich mich optimal vorbereiten und dazu gehört auch ein erholsamer sowie ruhiger Schlaf.

Am Ende resultierte ein hochüberlegener Sieg.
Giger: Mein Ziel war immer vorne mitzuschwingen und einen Spitzenplatz zu erzielen. Dass es zum Sieg gereicht hat, ist natürlich toll.

Der Eidgenössische Nachwuchsschwingertag genoss bei Ihnen stets einen sehr hohen Stellenwert. Weshalb?
Giger: Ich nannte den Eidgenössischen Nachwuchsschwingertag bereits zu Saisonbeginn als eines meiner Hauptziele. Dieser Anlass findet nur alle drei Jahre statt, es ist der erste Vergleich der besten Nachwuchsschwinger auf nationaler Ebene und ich kann nur einmal daran teilnehmen. Dies macht den Anlass einzigartig.  

Sie setzten nach Ihrer Schulterverletzung, die Sie sich am Kilchberger-Schwinget 2014 zuzogen, bis mitte Mai dieses Jahres aus. Wie es den Anschein macht eine kluge Entscheidung?
Giger: Ich habe mir bewusst genügend Erholungszeit eingeräumt und konnte von einer sehr guten Physiotherapie profitieren. Es ist alles gut verheilt und gut gekommen.

Schwinger

Giger Samuel, Ottoberg

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