Schwinger des Monats Mai: Interview Schneider

17. Juni 2015 - 15:19

Vier Kränze verbunden mit dem ersten Kranzfestsieg am Pfingstmontag in Näfels waren die Ausbeute von Domenic Schneider im Wonnemonat Mai. Mit deutlichem Vorsprung wählten die SCHLUSSGANG-USER den Thurgauer zum Schwinger des Monats Mai.

Domenic Schneider, vier Kränze und der erste Kranzfestsieg. Eine optimale erste Saisonhälfte?
Domenic Schneider: Ich bin mit dem bisherigen Saisonverlauf mehr als zufrieden, auch wenn es nach vier Kränzen in Serie zuletzt auf dem Stoos nicht zum Kranzgewinn reichte.

Haben Sie anders trainiert als in den Jahren zuvor?
Schneider: Im Gegensatz zu den vorangegangenen Jahren habe ich den letzten Winter weniger trainiert. Dies hing hauptsächlich damit zusammen, weil ich in der Rekrutenschule als Durchdiener stecke. Da wir als Brückenbauer stetig unterwegs sind, habe ich in verschiedenen Schwingkellern Trainings besucht. Dies hat sich nicht zum Negativen ausgewirkt.

Blicken wir nochmals auf Ihre vier Kranzgewinne zurück.
Schneider: Am Thurgauer Kantonalen, meinem Heimfest, lief es nicht schlecht, ich wurde Vierter. Die Niederlage gegen Andreas Fässler war jedoch nicht zwingend. Beim Zürcher Kantonalen im Wädenswil erreichte ich mit vier Siegen und zwei Gestellten Rang 3b. Im Duell mit Marco Nägeli wäre noch mehr möglich gewesen.

Etwas spezielles erlebten Sie am 17. Mai?
Schneider: Die Teilnahme am Emmentalischen war für mich und den Schwingklub am Ottenberg etwas ganz besonderes, weil es eine einmalige Startgelegenheit für uns alle darstellte. Das Ziel war auch dort der Kranz, dies erreichte ich mit vier Siegen und zwei Niederlagen gegen die beiden Spitzenschwinger Christian Stucki sowie Florian Gnägi.

Dann folgte am Pfingstmontag das Glanzstück in Näfels.
Schneider: Mein Ziel war auch am Glarner-Bündner der Kranz. Doch dann lief stets besser und mein erster Kranzfestsieg wurde Tatsache.

Siegerkuh «Zombie» wohne jetzt im Thurgau?
Schneider: Richtig, ich entschied mich für den Lebendpreis. Mein Vater holte sie am Mittwoch nach Pfingsten in Näfels ab, sie ist jetzt auf meinem elterlichen Hof. Ihr geht es gut und es gefällt ihr im Thurgau.

Bekamen Sie am Pfingstdienstag frei?
Schneider: Nein, aber statt wie üblich am Montagabend musste ich erst am Dienstagvormittag einrücken. 

Nach vier Kränzen mussten Sie den Stoos ohne Kopfschmuck verlassen.
Schneider: Bis zum letzten Gang war ich mit dem Gezeigten zufrieden. Im sechsten Gang musste ich Benji von Ah um den Kranz das bessere Ende überlassen. Ich bekam zu spüren, dass es in der Innerschweiz und an einem Bergfest im Speziellen, härter zu und her geht.

Welche Kranzfeste bestreiten Sie in der Saison 2015 noch?
Schneider: Am 28. Juni folgt das Nordostschweizer in Wald. Dies werte ich als Hauptziel der diesjährigen Saison. Ebenfalls bestreite ich noch das Appenzeller Kantonalfest sowie die Bergfeste auf der Rigi und Schwägalp.

Schwinger

Schneider Domenic, Friltschen

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