Schwinger der Monate März/April: Inti Rychen

08. Mai 2015 - 7:00

Die SCHLUSSGANG-User haben entschieden: Roger Rychen wurde mit 48 Prozent der Stimmen zum Schwinger der Monate März/April gewählt. Der Glarner gewann im bisherigen Saisonverlauf bereits drei Anlässe. In Interview äussert sich Rychen zu seinen Erfolgen und den bevorstehenden Kranzfesteinsätzen.

Roger Rychen, Ihnen ist ein Start nach Mass in die Saison 2015 geglückt?
Roger Rychen: Es ist schön, wenn man derart starten kann. Mir ist fast alles aufgegangen, manchmal mit den nötigen Wettkampfglück.

Sie feierten bereits drei Festsiege. Welcher war der schönste?
Rychen: Der Sieg am 2. Januar am Berchtold-Schwinget war wohl der überraschendste und schönste zugleich. Ich erwischte einen Supertag. Welch bedeutender Erfolg mir gelang realisierte ich erst einige Tage später.

In Niederurnen feierten sie einen Heimsieg?
Rychen: Dort zu gewinnen, wo einem die meisten Festbesucher kennen ist immer speziell. Den Grundstein zu meinem Sieg gelang mir im Anschwingen mit dem Erfolg über Stefan Burkhalter. Dies machte die Aufgabe aber nicht einfacher – nun war ich der Gejagte.

Auf dem Eschenberg jubelten Sie trotz gestelltem Schlussgang im Rang 1a erneut?
Rychen: Die Stimmung auf dem Eschenberg im Schlussgang bleibt mir gut in Erinnerung. Die Einheimischen Zuschauer unterstützten Lokalmatador Samir Leuppi. Doch auch meine Fans begannen Stimmung zu machen. Dass unser ausgeglichener gute Kampf nicht mit der Note neun bewertet wurde, hatte zur Folge, dass es am Ende vier Sieger gab.

Dazu kommen noch weitere Spitzenplatzierungen?
Rychen: Am Frühjahrsschwinget Pfäffikon erreichte ich Rang drei. Mit fehlten nach einem Unentschieden mit Dominik Streiff die Noten, um in den Schlussgang zu gelangen. Am Bündner Frühjahrsschwinget in Fläsch musste ich im Schlussgang Armon Orlik den Vortritt lassen. Ich denke, dass es dieses Duell zwischen Armon und mir in Zukunft noch des öfteren geben wird.

Spüren Sie die Euphorie Ihrer Erfolge im Umfeld?
Rychen: Vor allem übers Natel und via Facebook bekam ich zahlreiche Gratulationen und Glückwünsche. Auch bei der täglichen Arbeit werde ich auf die Erfolge angesprochen.

In zwei Wochen steht das eigene kantonale, das Glarner-Bündner, in Näfels, an?
Rychen: Ich will auch vor heimischer Kulisse die bestmögliche Leistung abrufen, dann kommt es gut. Natürlich freue ich mich auf den Anlass im eigenen Kanton. Zuvor stehen mit dem Zürcher und dem Baselstädtischen noch zwei andere Kranzfeste an. Dass ich vom NOS-Verband für das Ausserkantonale an der Auffahrt in Basel berücksichtigt wurde, ist eine Ehre für mich.

Wie bereiten Sie sich auf die Kranzfeste vor?
Rychen: Ich bereits mich so vor wie immer. Seit dem Montag, 4. Mai, befinde ich mich im WK im Engadin. Ich erachte dies als willkommene Abwechslung und blicke optimistisch den nächsten Wettkämpfen entgegen. 

Schwinger

Rychen Roger, Mollis

Ähnliche Berichte

Shop

Zum Shop