Schwinger der Woche: Interview Glarner

28. März 2015 - 7:46

Matthias Glarner hat dem einzigen Wettkampf vom vergangenen Wochenende den Stempel aufgedrückt. Der Meiringer siegte zum vierten Mal am Jahresschwinget Thun. Dies überlegen mit sechs gewonnenen Gängen.

Matthias Glarner, wie beurteilen Sie Ihren Saisonauftakt?
Matthias Glarner: Wenn man beim ersten Ernstkampf alle sechs Gänge gewinnen kann, stimmt einem dies natürlich positiv. Es zeigt, dass der Saisonaufbau stimmt und die Voraussetzungen für weitere gute Platzierungen gegeben sind.

Wie beurteilen Sie den Wettkampf in Thun?
Glarner: Ich startete gegen Patrick Schenk und Dominik Roth mit zwei Siegen optimal. Im dritten Gang kam ich gegen Michael Moser mit Übersprung rasch zu meinem dritten Sieg. Gegen ihn hatte ich in vergangenen Duellen auch schon deutlich mehr Mühe bekundet.

Welches war Ihr härtester Gegner?
Glarner: Am längsten zu kämpfen hatte ich im vierten Gang im Duell gegen den starken Aargauer Gast David Schmid. Nach einem weiteren Erfolg über Christian Odermatt stieg ich als Favorit in den Schlussgang gegen Thomas Kropf und gelangte nach einer Minute mit Kurz zum Resultat.

Wie sieht Ihre weitere Vorbereitung aus?
Glarner: Nächste Woche reisen Kilian Wenger, Simon Anderegg und ich mit unserem Trainer Roland Fuchs für eine Woche ins Trainingslager nach Cran Canaria. Dies machen wir in unserer Trainingsgemeinschaft schon seit Jahren so. Dort holen wir uns den letzten Feinschliff für die bald beginnende Kranzfestsaison.  

Was ist für Sie in einem Zwischenjahr ohne eidgenössischen Anlass der Saisonhöhepunkt?
Glarner: Im Zentrum stehen die beiden Bergfeste auf der Schwägalp und Brünig. Auf der Schwägalp sind wir Berner nicht jedes Jahr dabei. Der Brünig ist mein Heimanlass, hier kennen mich sehr viele Leute und es ist jedes Jahr etwas spezielles für mich als Meiringer. Weiter freue ich mich auch, als Gast am Südwestschweizerischen Schwingfest in Genf teilnehmen zu dürfen.

Und wenn es optimal läuft, könnten Sie in dieser Saison gar noch ein Jubiläum feiern?
Glarner: Derzeit bin ich bei 91 Kränzen angelangt. Gelingt es mir an allen Kranzfestanlässen in diesem Jahr den Kranz zu erkämpfen, könnte ich am Berner Kantonalen in Seedorf in den Kreis jener Athleten aufsteigen, die 100 und mehr Kränze erschwungen haben. In den letzten drei Jahren habe ich stets den Kranz erkämpft, doch damit dies auch in dieser Saison an jedem Kranzfestanlass klappt, muss alles zusammenpassen.    

Schwinger

glarnermatthiasGlarner Matthias, Heimberg bei Thun

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