Rücktritt von Roland Krähenbühl

25. März 2015 - 14:36

Nach 15 Jahren im Aktivschwingsport gab Roland Krähenbühl seinen sofortigen Rücktritt als Aktivschwinger bekannt. Als Gründe nennt der 31-jährige Thurgauer Teilverbandskranzer erneute gesundheitliche Probleme mit der Schulter. Zudem freut sich der Holzbautechniker über mehr Zeit für seine Familie und die eigene Holzbaufirma.

Bereits vor drei Jahren musste sich Krähenbühl ein erstes Mal an der Schulter operieren lassen. Die erneute Verletzung am Kreuzband im Jahr 2013 verunmöglichte die Teilnahme an Wettkämpfen. Roland Krähenbühl war in den vergangenen 15 Jahren eine wichtige Stütze für den Thurgauer Kantonalen Schwingerverband. Als Teamleader im Schwingerverband Unterthurgau sorgte er regelmässig für positive Schlagzeilen. In der Funktion als Technischer Leiter gab er seine Erfahrung weiter und war durch seinen Erfolg Vorbild für manchen Aktivschwinger.

Höhepunkt auf der Schwägalp 
Insgesamt 27 Kränze, davon fünf Teilverbandskränze erkämpfte sich Krähenbühl in seiner Aktivzeit. In besonderer Erinnerung dürfte der Bergkranz auf der Schwägalp von 2010 bleiben. Vier Siege und nur eine Niederlage gegen Stefan Zbinden zierten sein Notenblatt. Der Nordostschweizerische Schwingerverband selektionierte ihn für drei Eidgenössische Schwingfeste in Luzern, Aarau und Frauenfeld. Zweimal durfte Krähenbühl für den NOS-Verband am traditionellen Unspunnen Schwingfest in Interlaken teilnehmen. Als Vorstandmitglied des Thurgauer Kantonalen Schwingerverbandes sowie dem Schwingklub Unterthurgau will Roland Krähenbühl dem Schwingsport auch in Zukunft treu bleiben.

Schwinger

kraehenbuehl_rolandKrähenbühl Roland, Halingen

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