Estavayer 2016 präsentierte Festplakat

13. März 2015 - 8:54

Das Organisationskomitee Estavayer 2016 hat im zweiten Teil der Abgeordnetenversammlung in Basel das offizielle Festplakat vorgestellt. Dieses zieren der Oberkörper von Simon Anderegg und ein Oberarm Arnold Forrer.

Rund anderthalb Jahre vor dem nächsten Eidgenössischen, das turnusgemäss in die Südwestschweiz kommt, wartete das OK mit neuen Informationen auf. Im Zentrum des Interesses stand die Präsentation des Festplakates, die anlässlich der Abgeordnetenversammlung in Basel über die Bühne ging. Im Rahmen einer kurzen symbolischen Zeremonie, umrahmt mit der Hymne der Freiburger, dem «Ranz des vaches» oder auch bekannt als «Lyoba», haben der OK-Präsident Albert Bachmann und die Direktorin von Estavayer 2016, Isabelle Emmenegger, das lang erwartete Festplakat den 271 Delegierten aus allen fünf Teilverbänden präsentiert.

Ein Berner und ein St. Galler
Das Festplakat illustriert die Harmonie und die Bewegung der Schwinger, gefüllt mit einer grossen Portion Energie beim Kampf im Sägemehl. Auf einer Schwingerbrust trägt das Plakat das Festlogo «Leidenschaft und Emotionen.» Es wurde sowohl auf Französisch wie auch auf Deutsch vorgestellt. Die gewählten Schwinger sind jedoch keine Südwestschweizer. Wie das langjährige Südwestschweizer Aushängeschild Gabriel Yerly dem SCHLUSSGANG verriet, gehört der Oberarm dem Schwingerkönig von 2001 in Nyon, Arnold Forrer. Der Oberkörper ist jener des Berner Oberländers Simon Anderegg. Das Bild stammt vom Duell am Eidgenössischen Schwingfest 2013 in Burgdorf.

Ausreichende Platzverhältnisse
Nebst dem eigentlichen Höhepunkt, der Veröffentlichung des Festplakates, präsentierte das OK Estavayer 2016 den Abgeordneten  weitere Informationen. OK-Präsident Albert Bachmann betonte: «Wir befinden uns auf Kurs.»

Der Festplatz auf dem Militärflugplatz Payerne bietet die nötige Grösse für einen Mega-Event, zu dem sich das Eidgenössische entwickelt hat. Estavayer wartet geradezu mit gigantischen Platzverhältnissen auf. Das Gelände ermöglicht eine Zentralisierung des Festes und bietet mit der Nähe der drei Sportwettkämpfe (Schwingen – Hornussen – Steinstossen) auch für die Zuschauer einen idealen Festplatz. Im Herzen gelegen ist die Arena mit den 52 016 Zuschauern. Dass das Hornussen so nahe beim Schwingen zur Austragung gelangt, ist aussergewöhnlich.

Verkehrskonzept präsentiert
Das Organisationskomitee hat weiter das Mobilitätskonzept präsentiert. Dieses wurde gestützt auf die in der Region möglichen Transportmöglichkeiten erarbeitet und ist auf vier verschiedenen Pfeilern aufgebaut: Auto, Zug, Bus und Velo. Mit dem Grundprinzip: Jeder bezahlt jeweils den Transport, den er effektiv benutzt hat. Dies ist eine Dienstleistung, die das OK dem Festbesucher anbietet. «Im Anschluss soll sich der Festbesucher an das Fest und nicht an der Verkehr erinnern», sagte Geschäftsführerin Isabelle Emmenegger weiter. Für Parkplätze stehen über 100 Hektaren Boden zur Verfügung.

Sonderangebot mit Bussen
Ein spezielles Angebot bietet Estavayer mit dem Bus an. Aus den unterschiedlichsten Landesteilen kann man per Bus direkt ans Festgelände heranfahren. «So nahe mit einem Verkehrsmittel ans Festgelände heran wie bei uns kommt man vermutlich nie mehr», gab Isabelle Emmenegger Auskunft. 500 Busse stehen dafür im Einsatz. Das Buskonzept kommt deswegen zum Einsatz, weil Estavayer nur über ein Gleis verfügt und mit der Bahn maximal 6000 Besucher pro Stunde bewältigen kann.

Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest Estavayer 2016 hat zudem einen Shop eröffnet. Dort können die verschiedensten Artikel gekauft werden, geprägt von den Farben und Werten des Grossanlasses: www.estavayer2016.ch.

Schwinger

forrerarnoldForrer Arnold, Stein
s16_andereggsimonAnderegg Simon, Unterbach

Ähnliche Berichte

Shop

Zum Shop