ESAF 2025: Bereits drei Bewerbungen

28. Oktober 2014 - 11:53

Das nächste Eidgenössische Schwingfest findet 2016 in Estavayer-le-Lac statt. Zug bewirbt sich für die Durchführung 2019 und 2022 ist der Raum Basel im Gespräch. Für 2025 gibt es bereits zum jetzigen Zeitpunkt drei Bewerber.

Noch geht es elf Jahre, bis das Eidgenössische Schwingfest wieder in der Nordostschweiz stattfindet. Bereits jetzt stehen drei Bewerber fest. Schaffhausen und Glarus hatten Machbarkeitsstudien in Auftrag gegeben, die mittlerweile abgeschlossen sind. Nun steigt auch Gossau/SG ins Rennen. Sie werden bis Ende 2015 ebenfalls eine Machbarkeitsstudie erstellen. Die Interessensgemeinschaft aus der Agglomeration St. Gallen ist nicht vom Stadtverband sondern durch Personen aus Politik und Wirtschaft entstanden.

Zahlreiche Voten
Die IG ESAF 2025 im Glarnerland stammt ebenfalls nicht in erster Linie aus Schwingkreisen. Sie hat am Montag, 27. Oktober, in der Aula in der Kantonsschule Glarus erstmals die Öffentlichkeit informiert. Eine erste Informationsveranstaltung fand vor einem Jahr, vorgängig der Kantonalen Hauptversammlung 2013, wo nur Mitglieder der Schwingklubs anwesend waren, statt. Neben Podiumsleiter Jakob Kamm (Netstal) sprach in Glarus auch Regierungsrat Rolf Widmer (CVP/Bilten) zur Bevölkerung. Widmer betonte, dass ein solcher Anlass dem gesamten Kanton einen Aufschwung verleihen könnte und das ganze eine einmalige Chance sei, die es weiter zu verfolgen gelte.

Informationen aus Erster Hand
Zum grössten Knackpunkt für ein Eidgenössisches im Glarnerland, dem Verkehr, sprach der Verkehrschef vom vergangenen Eidgenössischen in Burgdorf, Mathias Tromp. Der Verkehr wurde in der Machbarkeitsstudie mit rot bewertet. Rot heisst: Diese Aspekte lassen sich nur schwer bewerkstelligen. Innovative Lösungen sind gesucht. Der Stadtberner Mathias Tromp betonte, dass das Emmental und das Glarnerland geografisch gewisse Ähnlichkeiten hätten. Wichtig sei es, gut zu planen und ein Mengengerüst (wer kommt wann und wie), zu erstellen. Trotz Riesenandrang sei es in Burgdorf nie zu Stausituationen und zu keinem Unfall gekommen.

Weitere Entscheide in einem Jahr
Ebenfalls vom OK-Burgdorf in Glarus anwesend war Geschäftsstellenleiter Patrick Sommer. Er betonte die nachhaltige Wirkung eines solchen Grossanlasses und, dass er noch heute stolz sei auf den Anlass 2013 in Burgdorf. Über eine allfällige Kandidatur des Glarnerlandes entscheiden die beiden Schwingklubs und der Glarner Kantonale Schwingerverband an ihren Hauptversammlungen in Herbst 2015.     

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