Schwinger der Woche: Inti Lutz Scheuber

21. September 2014 - 9:59

Nach 2013 hat die Schwingersektion Nidwalden zum zweiten Mal in Serie den Sieger am Allweg-Schwinget aus den eigenen Reihen gestellt. Verantwortlich zeigte sich wie im Vorjahr Lutz Scheuber.

Lutz Scheuber, welches war die härteste Hürde auf dem Weg zum Allweg-Sieg 2014?
Lutz Scheuber: Sicherlich der erste Gang gegen Eidgenosse Bruno Nötzli. Wir standen uns diese Saison mehrmals gegenüber. Aber auch Urs Vogel im vierten Gang war ein harter Brocken, wobei mir der Sieg erst in den Schlusssekunden des Ganges glückte.

Mit welcher Taktik stiegen Sie in den Schlussgang?
Scheuber: Adrian Steinauer hat eine ähnliche Schwingweise wie ich. Ich wollte den Sieg unbedingt und das Zepter von Beginn an übernehmen. Dies ist mir zum Glück gelungen.

Den Siegerpreis, das Rind, haben Sie mit nach Hause genommen?
Scheuber: Mein Onkel führt zwar ganz in der Nähe einen Landwirtschaftsbetrieb, aber ich liess es beim Züchter.
 
Was hat Ihnen das Wetter ausgemacht?
Scheuber: Das Wetter macht mir grundsätzlich nichts aus. Ich kann mich gut darauf einstellen. In den Ring müssen wir ja eh, egal was für Bedingungen vorherrschen.

Wie bilanzieren Sie Ihre Saison?
Scheuber: Mit der Saison 2014 bin ich sehr zufrieden, da gibt es nichts auszusetzen. Insgesamt gelangen mir sechs Kranzgewinne, darunter die beiden Bergkränze auf dem Stoos sowie auf der Rigi. Dazu schaffte ich die Qualifikation für den Kilchberger Schwinget. 

Was sind die weiteren Ziele von Ihnen? Ein Kranzfestsieg?
Scheuber: Ich nehme es, wie es kommt. Ich bin bereits Teilverbands- und Bergkranzer. Ein eidgenössischer Kranz oder ein Kranzfestsieg wäre das i-Tüpfelchen in meiner Laufbahn.

Schwinger

s16_scheuberlutzScheuber Lutz, Büren NW

Ähnliche Berichte

Shop

Zum Shop