Schwinger der Woche: Inti Daniel Bösch

05. Juli 2014 - 7:17

Vierter Kranzfesteinsatz, vierter Sieg, an Daniel Bösch führt in der Nordostschweiz kein Weg vorbei. Mit dem Sieg im verregneten Wigoltingen hat sich Bösch erstmals als alleiniger Sieger des eigenen Teilverbandsfestes feiern lassen dürfen.

Daniel Bösch, mit welchen Gefühlen sind sie am Morgen nach Wigoltingen angereist?
Bösch: Auch ich erfreute mich nicht, ob der garstigen Wetterprognosen. Doch fühlte ich mich gut und freute mich auf den Wettkampf.

Sie sind der Regenkönig von Wigoltingen?
Bösch: Ich hätte auch lieber bei Sonnenschein geschwungen, aber man muss sich der Situation anpassen können. Letztlich sind die Bedingungen für alle gleich. Zum Schwingen ist es schon ganz etwas anderes, wenn alles nass ist.

Letztes Jahr waren sie noch als Zuschauer in Gais vor Ort. Nun entführen Sie in der laufenden Saison bereits zum 4 Mal Sieger-Muni?
Bösch: Ich musste die letzte Saison schweren Herzens vorzeitig  abbrechen. Die Erfolge, die im bisherigen Saisonverlauf feiern durfte sind der Lohn des harten Aufbautrainings, das ich betrieb.

Wie verlief der Wettkampf?
Bösch: Anfänglich war ich vor dem Gang gegen Andi Imhof etwas nervös. Nachdem ich ihn bislang immer bezwungen hatte, kam ich auch diesmal ziemlich rasch zum Erfolg.

Das Unentschieden gegen Raphael Zwyssig kam eher überraschend?
Bösch: Raphael Zwyssig hat getan was er musste, er hat geschickt verteidigt. Für mich war dies ein Zeichen, dass ich in den kommenden Wochen noch an der Feinabstimmung schaffen muss.

Zum Schluss ein reiner Toggenburger-Schlussgang?
Bösch: Es ist immer schön, wenn sich zwei Teamkameraden im Schlussgang gegenüberstehen. Obwohl ich wusste, dass mir ein Gestellter zum Festsieg reichen würde, schwang ich auf Angriff. Nun gehöre ich auch zum illustren Kreis jener Schwinger, die das NOS-Schwingfest gewonnen haben.  

Nun gehören Sie immer mehr zu den Topfavoriten am Kilchberger-Schwinget?
Bösch: Ich gehöre sicher dazu nach meinen vier Kranzfestsiegen. Vorerst konzentriere ich mich ganz auf die bevorstehenden Feste, das Innerschweizerische sowie den Weissenstein-  und den Brünigschwinget, wo es zu den ersten Direktvergleichen mit den Bernern kommen wird.

Nächsten Sonntag, 6. Juli, erwartet sie als Gast am Innerschweizerischen eine harte Aufgabe?
Bösch: Das Innerschweizerische ist stets ein schönes imposantes Fest. Es wird interessant werden, ich freue mich auf Cham.

Wie bereiten Sie sich darauf vor?
Bösch: Genau gleich wie immer: Genügend Schlaf und eine richtige Ernährung.

 

Schwinger

s16_boeschdanielBösch Daniel, Zuzwil

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