Schwinger der Woche (KW16): Inti Bösch

19. April 2014 - 14:15

Erstmals seit seiner am 28. Mai 2013 im Training zugezogenen Knieverletzung, ist Unspunnensieger Daniel Bösch ins Wettkampfgeschehen zurückgekehrt. Am 12. April in Amden und am Tag darauf in Landquart bestritt er gleich zwei Einsätze. Im Interview zieht Bösch eine kurze Bilanz seines Comebacks.

Daniel Bösch, wie geht es Ihnen?
Daniel Bösch: Gut, ausgezeichnet, es mach Freude wieder Aktiv im Sägemehl dabei zu sein.

Machte Ihnen beim Comeback das Knie keinerlei Probleme?
Bösch: Nein überhaupt nicht. Ich fühle mich Gesund und das Vertrauen ins Knie ist zurück.

Sie haben angekündigt am Bündner Frühjahrsschwinget, vom 13. April, wieder einzusteigen. Nun sind Sie bereits einen Tag vorher in Amden an den Start gegangen. Warum?
Bösch: Es stimmt, dass ich mein Comeback am Bündner Frühjahrsschwinget in Landquart abgekündigt habe. Als St. Galler Schwinger erachte ich es jedoch als Pflicht, an den Wettkämpfen in eigenen Kanton teilzunehmen. Darum habe ich mich kurzfristig für einen Start, am Samstag, am Verbandsschwingertag in Amden entschieden. Da ich bereits am Bündner Frühjahrsschwinget angemeldet war, wurden halt zwei Anlässe daraus. Das hatte jedoch nur positive Aspekte.

Wie beurteilen Sie Ihre Rückkehr?
Bösch: Mit einem ersten und zweiten Platz kann ich sicherlich zufrieden sein. Ich gewann acht Gänge und musste vier Gestellte hinnehmen. Die Gestellten bringen mich jedoch nicht aus aus der Ruhe.

Ein Kurzrückblick auf die beiden Anlässe?
Bösch: Am ersten Wettkampf konnte ich gleich den Sieg einfahren. Dabei hatte ich jedoch auch etwas Glück nach zwei Gestellten noch in den Schlussgang vorzudringen. Am Sonntag startete ich optimal, ehe ich im vierten Gang, am defensiven Fabian Kindlimann scheiterte.

Waren es nicht zuviele Gestellte Gänge, die Sie sich einhandelten?
Bösch: Im zweiten Wettkampfsteil in Landquart liessen allmählich die Krätfe nach. Sicherlich hätten die beiden Unentschieden mit Fabian Kindlimann und Andreas Fässler nicht sein müssen. Ich muss mich jedoch auch selber an der Nase nehmen: ich  hätte ich etwas mehr riskieren müssen.

Gab es an diesen zwei Tagen einen speziellen Gang?
Bösch: Ganz klar, der erste Gang am Samstagmittag gegen Christian Schuler war sehr speziell. Es war mein erster Gang nach fast elf Monaten Pause. Dazu gleich die Wiederholung des Schlussgang-Duells vom letzten Unspunnen-Schwinget. Es galt für mich, mich erst wieder heranzutasten.

Wie geht es nun weiter bei Ihnen?
Bösch: Am Ostermontag bestreite ich das Frühjahrsschwinget in Schaffhausen. Eine Woche später folgt das Verbandseigene Toggenburger-Schwingfest in St. Peterzell. Am Zürcher Kantonalen, am 11. Mai, in Wila, steige ich in die Kranzfestsaison ein.

Vor Ihrer Verletzung feierten Sie in der Saison 2013 drei Kranzfestsiege. Haben Sie sich für die bevorstehende Kranzfestsaison ähnlich hohe Ziele gesetzt?
Bösch: Ich möchte raschmöglichst an die Form anknüpfen, die ich vor meiner Verletzung hatte. Ich freue mich auf die nächsten Feste.

 

 

Schwinger

s16_boeschdanielBösch Daniel, Zuzwil

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