Schwinger der Woche (KW 14): Interview Giger

05. April 2014 - 11:00

Am Rheintal-Oberländischen Schwingfest hat Samuel Giger mit seinem ersten Sieg bei den Aktiven brilliert. Grund genug, dass er zum Schwinger der Woche ernannt wurde. Im Interview beschreibt er seine Gefühle nach dem Sieg.

Samuel Giger, wie fühlt es sich an, sich Festsieger bei den Aktiven nennen zu dürfen?
Samuel Giger: Tönt natürlich sehr schön. Es ist auch ein tolles Gefühl, vor allem auch weil sich meine Kameraden zusammen mit mir über den Sieg gefreut haben.

So einen Einstieg zu den Aktiven wünscht man sich …
Giger: … Da ich schon in den älteren Kategorien im Nachwuchs mitgeschwungen habe, ist mir der Übertritt sicherlich etwas leichter gefallen. Zudem trainiere ich jetzt schon den zweiten Winter mit den Aktiven. Ich muss hier besonders auch die Stimmung bei uns erwähnen. Kameradschaftlich stimmt es bei uns absolut. Das ist wichtig und motiviert dazu sich jedes Training zu verbessern.

Fünf Siege, darunter gegen Eidgenosse Urban Götte. Wie ist das möglich?
Giger: Ich bin locker in die Duelle gegangen, vor allem gegen Urban Götte. Ich war mir bewusst, dass es nicht an mir liegt den Gang zu diktieren. Das hat sicherlich geholfen. Zudem hat die Tagesform bei mir absolut gepasst.

Wie war der Moment, als der Schlussgang gestellt endete?
Giger: Nach dem sechsten Gang wusste ich, dass am Ende mindestens der 2. Rang rausschaut. Zusammen mit meinen Thurgauer Kameraden haben wir den Schlussgang verfolgt und uns danach sehr gefreut, dass es für den Sieg reichte. Zudem freut es mich besonders, dass auch vielen meiner Teamkollegen ein gutes Fest gelang.

Nun folgen die Feste der Bestätigung. Was sind die Ziele?
Giger: Zuerst einmal muss sicherlich die Tagesform stimmen. Spezifische Ziele habe ich keine gesetzt, im Vordergrund steht sicherlich die Gestundheit. Zudem läuft es sicherlich nicht immer so gut wie in Grabs.

Ein erster Höhepunkt ist der Auftritt am Thurgauer Kantonalfest, dem ersten Kranzfest der gesamten Laufbahn. Ist der Kranzgewinn möglich?
Giger: Natürlich wäre es toll, wenn ich den Kranz gewinnen könnte. Aber ein solches Ziel hege ich im Moment noch nicht. Ich möchte lieber von Gang zu Gang schauen und nehmen was kommt.

In zweieinhalb Jahren findet das ESAF in Estavayer statt. Ist dieses Fest schon ein Thema?
Giger: Eines ist klar: Jeder Schwinger will einmal an eines Eidgenössisches Schwingfest. Bei mir ist dieser Wunsch aber noch nicht präsent und daher noch kein Thema. Wie es in zwei Jahren ausschaut, kann ich natürlich jetzt noch nicht sagen.

Und wie sieht es beim Eidgenössischen Nachwuchsschwingertag 2015 in Aarburg aus?
Giger: Weil ich die anderen 98er ausserhalb der Nordostschweiz nicht kenne, ist dies sicherlich ein interessanter Vergleich. Spezifisch zu diesem Fest mache ich mir aber keine Gedanken, denn wie schon gesagt, möchte ich noch nicht zu weit voraus schauen.

Anlass

Schwinger

Giger Samuel, Ottoberg

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