Philipp Laimbacher (Teil 4): ESAF in Burgdorf

20. Februar 2014 - 7:57

In der Schwingerwoche werden Woche für Woche von November 2013 bis Februar 2014 jeweils täglich Meldungen vom betreffenden Schwinger aufgeschaltet. Derzeit ist Philipp Laimbacher an der Reihe. Heute Teil 4

Ab Montag, 17. Februar, ist die Reihe an Philipp Laimbacher. Der Schwyzer belegte in der SCHLUSSGANG-Jahreswertung 2013 Platz neun. Herausragend waren seine Siege am Schwyzer Kantonalschwingfest in Steinen sowie am heimischen Bergfest auf dem Stoos. In Burgdorf erkämfte sich Philipp Laimbacher seinen bereits vierten Eidgenössischen Kranz. Zuvor fiel der mittlere der Gebrüder Laimbacher durch eine am Innschweizerischen Schwingfest in Emmen zugezogene Schulterverletzung für einige Wochen  aus. Heute ein Rückblick auf den Saisonhöhepunkt, das Eidgenössische Schwingfest in Burgdorf.

Nordwestschweizer Tag
In sein fünftes Eidgenössisches stieg Philipp Laimbacher und der gesamte Innerschweizer Verband als Aussenseiter, gegen die klaren Berner-Favoriten. Am ersten Tag hatte sich der mittlere der Gebrüder Laimbacher vorwiegend mit Nordwestschweizer Gegnern  auseinander zusetzten. Mit Christoph Bieri startete er mit einem Gestellten in den Wettkampf. Marcel Kropf und Urs Hauri waren die nächsten Gegner, beide Duelle gingen an den Schwyzer. Am Samstag-Nachmittag wartete der erste Berner, Matthias Glarner, auf den Stoos-Sieger. Durch das Unentschieden sah sich Laimbacher nicht mehr in der Spitzengruppe, im Gegensatz zum Berner-Oberländer, der zuvor drei Siege aufwies.
 
Zweitbester Innerschweizer
Mit Niklaus Zenger stand am Sonntagmorgen erneut ein Berner-Oberländer gegen Philipp Laimbacher im Ring. Es resultierte der dritte Sieg. Mit dem dritten Unentschieden gegen Willy Graber geriet der Mythenverbändler unter Zugzwang. Das Duell gegen den Mittelländer stand auf Messers Schneide und war geprägt von einem spannenden, abwechslungsreichen Bodenkampf. Im 2. Ausstich warteten zwei Eidgenossen auf Laimbacher, beide besiegte er. Zuerst im siebten Gang den Bündner Beat Clopath und im Anschluss auch Mario Thürig. Sie beide, Thürig und Laimbacher standen sich bereits vor sechs Jahren in Aarau im achten Gang gegenüber. Dank diesen beiden Erfolgen kletterte Philipp Laimbacher als zweitbester Innerschweizer, bis auf Rang fünf hervor. Nur sein Klubkamerad Andreas Ulrich, war aus seinem Teilverband noch vor ihm klassiert. 

Die Schwingerwoche mit Philipp Laimbacher wird am Freitag, 21. Februar, mit Teil fünf, fortgesetzt.
 

Schwinger

esaf16_laimbacherphilipp_mitkranzLaimbacher Philipp, Schwyz

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