Matthias Glarner (Teil 6): Interview zum Abschluss

01. Februar 2014 - 10:14

In der Schwingerwoche werden Woche für Woche von November 2013 bis Februar 2014 jeweils täglich Meldungen vom betreffenden Schwinger aufgeschaltet. Derzeit ist Matthias Glarner an der Reihe. Heute Teil 6

Ab Montag, 27. Januar 2014, ist die Reihe an Matthias Glarner. In der SCHLUSSGANG-Jahreswertung 2013 belegte Glarner den 14. Rang. Insgesamt erkämpfte sich der Berner-Oberländer Sennenschwinger in der vergangenen Saison zehn Kränze. Kranzgeschmückt kehrte der Meiringer  von den drei Bergfesten, Schwarzsee, Rigi und Brünig heim. In Burgdorf erkämpfte sich Glarner seinen bereits dritten Eidgenössischen Kranz. Zum Abschluss, ein Interview mit dem sportbegeisterten Berner-Oberländer.

Matthias Glarner, welches Fazit ziehen Sie von der Saison 2013?
Glarner: Ich startete mit guten Resultaten an diversen Frühjahrsanlässen. Beim ersten Gauverbandsfest, dem Seeländischen in Biel, erbten ich und Matthias Sempach den Festsieg. Im Sommer schwang ich Konstanz, doch fehlte mir eine Schlussgangqualifikation. Gegen den Saisonhöhepunkt hin, passte es dann wieder.

Gab es ein Resultat, dass speziell herausragt?
Glarner: Sicherlich der Ehrenrang am Baselstädtischen Schwingfest an der Auffahrt. Ich durfte dort erstmals teilnehmen und schaffte es gleich auf Rang zwei. Für uns Berner bleibt auch die Rigi in spezieller Erinnerung. Dort war ich erst  zum zweiten Mal dabei und holte den zweiten Rigikranz. Zudem gelang uns ein einmaliges Mannschaftsresultat.

Wie bilanzieren Sie das ESAF in Burgdorf?
Glarner: Mit dem Saisonhöhepunkt bin ich sehr zufrieden, ich erreichte die Ziele, die ich mir setzte.

Dabei hatten Sie am Sonntag das schwerstmögliche Pensum zu bestreiten, indem Sie gegen Matthias Sempach und Christian Stucki eingeteilt wurden?
Glarner: Ich habe es sportlich genommen. Wenn ich Schwingerkönig hätte werden wollen, hätte ich sowohl Christian Stucki als auch Matthias Sempach bezwingen müssen. Obwohl ich ein hartes Los hatte, ich war der Einteilung nie böse.

Hatten Sie danach Zeit für Ferien?
Glarner: In der darauffolgenden Woche standen zahlreiche Empfänge und Gratulationen an. Danach warteten schon wieder die Semesterarbeit an der Uni. Dies hat derzeit Vorrang. Ferien kommen zu einem späteren Zeitpunkt.

Welcher schwingerischer Anlass nebst dem Kilchberger ragt in Ihrer Agenda 2014 heraus?
GlarnerMir fehlt noch der Nordwestschweizer Teilverbandskranz. Ich hoffe, dass mich die Technische Kommission des Berner Verbandes für den Anlass in Zuchwil nominiert. Die Bergkränze habe ich alle erkämpft. Für uns Berner-Oberländer ist es der Brünig-Schwinget, der stehts einen speziellen Status einnimmt.

2016 kommt ein schwingerischer Grossanlass in Ihre Heimat. Darauf freuen Sie sich bestimmt jetzt schon?
Glarner: Wenn ein Berner Kantonales in die eigene Gemeinde, wie in meinem Fall nach Meiringen kommt, ist dies das grösste für einen Schwinger. Ich habe mich nach Burgdorf entschieden, nochmals drei Jahre ganz aufs Schwingen zu setzen. Das Teilverbandsfest, dass auf dem Flugplatz in Unterbach zur Austragung gelangt und das Eidgenössische in Estavayer wären die Krönung. 

Die Schwingerwoche mit Matthias Glarner ist abgeschlossen. Wer ab Montag, 3. Februar, Thema der Schwingerwoche ist, wird am Sonntag, 2. Februar preisgegeben.

Schwinger

glarnermatthiasGlarner Matthias, Heimberg bei Thun

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