Matthias Glarner (Teil 4): Dritter ESAF-Kranz

30. Januar 2014 - 9:15

In der Schwingerwoche werden Woche für Woche von November 2013 bis Februar 2014 jeweils täglich Meldungen vom betreffenden Schwinger aufgeschaltet. Derzeit ist Matthias Glarner an der Reihe. Heute 4

Ab Montag, 27. Januar 2014, ist die Reihe an Matthias Glarner. In der SCHLUSSGANG-Jahreswertung 2013 belegte Glarner den 14. Rang. Insgesamt erkämpfte sich der Berner-Oberländer Sennenschwinger in der vergangenen Saison zehn Kränze. Herausragend waren der Co.-Sieg, mit Matthias Sempach, am Seeländischen in Biel sowie Rang zwei am Baselstädtischen Schwingfest, an der Auffahrt. Kranzgeschmückt kehrte der Meiringer auch von den drei Bergfesten, Schwarzsee, Rigi und Brünig heim. In Burgdorf erkämpfte sich Glarner seinen bereits dritten Eidgenössischen Kranz. Heute ein Rückblick auf den Saisonhöhepunkt in der Emmental-Arena.

Optimaler Start
Nach dem erstmaligen Kranzgewinn am Eidgenössischen 2007 in Aarau, im hervorragenden vierten Schlussrang und dem siebten Rang 2010 in Frauenfeld, wiederum als Kranzgewinner, gehörte der 28-jährige beim Heimspiel in Burgdorf zu den sichersten Trümpfen in der breiten Berner Spitze. Mit drei Siegen, gegen die drei Nordostschweizer Beni Notz, Fredi Kohler sowie Urs Abderhalden erwischte der Oberländer einen Traumstart. Hochstehend und ausgeglichen verlief der vierte Gang gegen den Schwyzer Philipp Laimbacher, der resultatlos ausging.

Mammutsprogramm
Nachdem zahlreiche Berner Spitzenschwinger auch ihren fünften Gang siegreich gestalteten, so auch Matthias Glarner gegen Markus Schläpfer, waren Berner-Direktduelle ab dem sechsten Gang unausweichlich. Für Glarner kam es gleich doppelt streng: Im sechsten Gang musste er mit dem Seeländer Christian Stucki in den Ring, das Duell endete resultatlos. Im siebten Gang bekam er es mit dem späteren Schwingerkönig Matthias Sempach zu tun, dieses Duell ging an den Oberaargauer. Glarner stand im sechsten und siebten Durchgang, beiden späteren Schlussgangteilnehmern gegenüber. Den dritten eidgenössischen Kranz sicherte sich der begeisterte Fussballfan gegen den Luzerner Roger Imboden. Rang sechs, ein beachtliches Notenblatt und viertbester Berner, im gross auftrumpfenden "Mutzenteam", so lautet die Schlussbilanz von Matthias Glarner von Burgdorf.

Die Schwingerwoche mit Matthias Glarner wird am Freitag, 31. Januar, mit Teil fünf, einem Video, fortgesetzt.

Schwinger

glarnermatthiasGlarner Matthias, Heimberg bei Thun

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