Michael Bless (Teil 6): Interview zum Abschluss

25. Januar 2014 - 11:12

In der Schwingerwoche werden Woche für Woche von November 2013 bis Februar 2014 jeweils täglich Meldungen vom betreffenden Schwinger aufgeschaltet. Derzeit ist Michael Bless an der Reihe. Heute: Teil 6

Derzeit ist Michal Bless im Fokus der Schwingerwoche. Gleich beim ersten Kranzfest, dem Thurgauer Kantonalen in Güttingen, riss Bless den Festsieg an sich. Insgesamt erkämpfte sich das Aushängeschild vom Schwingklub Gais in der abgelaufenen Saison neun Kränze, womit er zusammen mit Arnold Forrer der erfolgreichste Nordostschweizer Athlet 2013 war. Zum Abschluss ein Interview mit dem Ausserrhödler.

Michael Bless, wie lautet Ihr Fazit der Saison 2013?
Michael Bless: Mir gelang es ein Kranzfest zu gewinnen (Thurgauer in Güttingen). Mit der Kranzausbeute von insgesamt neun erkämpften Kränzen bin ich in der Nordostschweiz auf einer Stufe mit Arnold Forrer . Somit ziehe ich ein positive Bilanz.

Beim Nordostschweizerischen Teilverbandsfest in Gais genossen Sie ein Heimspiel?
Bless: Das Teilverbandsfest im eigenen Dorf nimmt einen ganz speziellen Wert, in meiner Laufbahn ein. Mann kennt die OK-Mitglieder, es gab  sehr viele Leute, die einem Mut machten. Gerne hätte ich gegen Arnold Forrer den Schlussgang bestritten, dies verpasste ich knapp. Mit dem zweiten Schlussrang ziehe ich auch vom NOS ein erfreuliches Fazit.

Dafür wurde am Abend ausgiebig gefeiert?
Bless: Am Abend machten wir auf dem Festgelände in der Bar ein grosses Fest. Alle, die zum gelingen eines derartigen Grossanlassen mitgetragen haben, hatten es verdient, dass man mit ihnen anstiess. Am Montag darauf musste ich allerdings früh raus, stand doch der Filmdreh mit Apenzellerkäse und Senn Albert an.

Welche Bilanz ziehen Sie vom Saisonhöhepunkt, dem Eidgenössischen?
Bless: Es hätte noch einen Tick besser sein können, doch mein Hauptziel, den Kranzgewinn von Frauenfeld zu bestätigen,  habe ich erreicht. Ich habe bewiesen, dass der Rang fünf in der Thurgau-Arena, vor drei Jahren, kein Zufall war.

Am Berchtold-Schwinget vom 2. Januar fehlten Sie wegen Rückenproblemen, wie gehts Ihnen Gesundheitlich?
Bless: Der Rücken machte mir schon die gesamte Saison 2013 zu schaffen. Ich befinde mich beim Giropraktiker in Behandlung, er entscheidet über einen Start am Lichtmess-Schwinget vom 2. Februar. Gewisse Kraftübungen sowie Ausdauertraining kann ich ausüben, doch das Training im Schwingkeller muss derzeit hinten anstehen. Die Gesundheit geht vor.

Gibt es in der Saison 2014 nebst dem Kilchberger Schwinget einen Anlass auf den Sie sich speziell freuen?
Bless: Voraussichtlich kann ich am Nordwestschweizerischen Teilverbandsfest, am 3. August,  in Zuchwil, teilnehmen. Dieser Kranz fehlt mir noch. Im übrigen ist der Schwägalp-Schwinget immer das höchste der Gefühle für einen Appenzeller Schwinger.

Die Schwingerwoche mit Michael Bless ist abgeschlossen. Wer ab  27. Januar dem Thema in der Schwingerwoche ist, wird am Sonntag, 26. Januar, bekannt gegeben.   

Schwinger

Bless Michael, Gais

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