Ringen: Kriessern und Hergiswil im Final

01. Dezember 2013 - 10:47

In einem spannenden Halbfinal-Rückkampf gegen Willisau hat sich Kriessern die Finalteilnahme gegen Hergiswil gesichert. Damit stehen sich im Titelkampf die beiden zu Saisonbeginn favorisierten Teams gegenüber.

Willisau hat in der Qualifikation falsch gepokert. Der Luzerner Rekordmeister provozierte mit einer Niederlage gegen Freiamt das Halbfinalduell gegen die St. Galler Rheintaler. Trotz des 21:19-Hinkampf-Sieges ging die Rechnung am Schluss nicht auf. Kriessern reaktivierte seinen 84-kg-Greco-Spezialisten Mario Baumgartner, der mit seinem Sieg über den Internationalen Jonas Bossert die Entscheidung für den Meister von 2011 einleitete.

Im anderen Halbfinal gelang Freiamt keine Rehabilitation für die 16:24-Heimschlappe gegen Hergiswil. Der Meister siegte zu Hause nicht überraschend 26:14, wobei wie im Hinkampf ein äusserst schwacher Kampfrichter die Akzente setzte. Entscheidend war aber trotzdem die ringerische Überlegenheit der Napf-Ringer. Im Schwingerduell verlor Pascal Gurtner erneut, obwohl er bis 75 Sekunden vor Ende 6:1 geführt hatte. Doch dann wendete Martin Suppiger mit einem umstrittenen Beinangriff das Blatt auf 9:6. Das Freiämter Lager beklagte beim Kampfrichter vergeblich einen verbotenen Schmerzgriff.

Einsiedeln mit einem Bein in der Nationalliga A
Gleich mehrere Schwinger standen beim Auf-/Abstiegskampf zwischen dem NLA-Letzten Brunnen und dem NLB-Meister Einsiedeln auf der Matte. Dabei gewann Sven Neyer das 120-kg-Greco-Duell gegen Brunnens Altmeister Daniel Suter 6:3. Im 96er-Duell im freien Stil schulterte Martin Steiner den Einsiedler Erich Bisig.

Einsiedeln feierte in den unteren Gewichtsklassen fünf überlegene Siege und legte damit die Basis zum 25:13-Mannschaftssieg. Die Klosterdörfler stehen also mit einem Bein in der Nationalliga A.

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