Schwinger der Woche (2. bis 6. April): Daniel Bösch

06. April 2013 - 15:00

Aufgrund seines starken Auftritts beim Rheintal-Oberländischen Schwingfest in Gams ernannte der SCHLUSSGANG Daniel Bösch zum Schwinger der Woche. Im Interview erklärt Bösch, wie er seine weitere Saison gestalten will.

Daniel Bösch, das war für Sie mit dem Sieg in Gams ein Start nach Mass in die neue Saison?
Daniel Bösch: Ja, das kann man so sagen. Ich stand gegen Andy Büsser schon einmal vor vier Jahren in Oberriet im Schlussgang, damals zog ich noch den Kürzeren.

Sie bekundeten auch in Gams im Schlussgang einige Mühe?
Bösch: Büssers Schwingstil behagt mir nicht. Ich musste ihn zuerst aus seinem Rhythmus bringen, um selber die Initiative ergreifen zu können.

Wie beurteilen Sie Ihr Notenblatt vom Rheintal-Oberländischen?
Bösch: Ich bin mit einem Blitzsieg über Martin Glaus optimal gestartet. Gegen Peter Bühler und Pascal Hirt schwang ich auf eine Maximalnote. Gegen Urs Abderhalden behielt ich, wie meistens, das bessere Ende für mich. Im Duell mit Arnold Forrer konnte ich mir einen Gestellten leisten.

Die Einteilung, Sie gegen Forrer im vierten Gang, haben viele Schwingerfans nicht verstanden?
Bösch: Man hätte die Paarung nicht schon im vierten Gang machen müssen. Für Forrer, der zu diesem Zeitpunkt bereits 1,50 Zähler hinter mir lag, war dies natürlich hart. Über Einteilungen kann man immer diskutieren, aber man muss sie akzeptieren.

Welches Fazit ziehen Sie vom heutigen Fest?
Bösch: Es gibt mir ein gutes Gefühl und bestätigt mir, dass ich im Winter richtig trainiert habe.

Welche Schwingfeste stehen für Sie in nächster Zeit an?
Bösch: Am 14. April bestreite ich das Rapperswiler Verbandsschwingfest in Weesen und am 21. April das Toggenburger Verbandsschwingfest in Bronschhofen. Diesen Anlass organisiert mein Schwingklub Wil.

Anlass

Schwinger

s16_boeschdanielBösch Daniel, Zuzwil

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