Nach erfolgreichem Schnuppertag folgt „der wichtigste Part“

27. September 2012 - 8:17

An zahlreichen Schwinghallen, verteilt auf die ganze Schweiz, fand auch heuer der Eidgenössische Schwinger-Schnuppertag statt. Nun geht es darum, die Schnupper-Teilnehmer für einen längerfristigen Besuch in der Schwinghalle begeistern zu können.

Dem Eidgenössischen Schnuppertag für kommende Talente war wiederum Erfolg beschieden. Dies, obwohl nicht einmal alle Klubs mitgemacht haben. Grund dafür ist, dass einzelne Schwingklubs bereits jetzt kaum mehr alle interessierten Burschen bei sich aufnehmen können. «Zwei von unseren vier Klubs machen dieses Jahr nicht mit, weil das Bedürfnis für neue Nachwuchstalente gar nicht mehr besteht», sagt der Appenzeller Medienchef Bruno Eisenhut.

Aussenplatz in Rothenburg
Der Schwingklub Rothenburg führte seinen Schnuppertag wiederum auf einem Aussenplatz durch, der in den Sommermonaten den Klubmitgliedern als Trainingsort zur Verfügung steht. Dies allerdings zum letzten Mal, denn bereits im nächsten Jahr, wenn der Schnuppertag nach dem ESAF in Burgdorf durchgeführt wird, dürfen die Rothenburger ihre Besucher in der neuen Schwinghalle beim Schulhaus Chärnsmatt begrüssen. Nicht am Haupttag, sondern bereits eine Woche vorher führte der Zürcher Schwingklub Glatt- und Limattal seinen Schnuppertag durch. Integriert war er in lokale Festivitäten in Buchs.

"Jetzt folgt der wichtigste Part"
Mit den guten Schnupperzahlen allein, ist die Arbeit aber noch nicht gemacht. "Jetzt folgt der wichtigste Part", sagt der Eidgenössische Technische Leiter Manfred Schneider. "Die Schwingklubs müssen den Schnupperteilnehmern jetzt gute Trainingsmöglichkeiten bieten, damit sie längerfristig dem Schwingsport erhalten bleiben." Der Eidgenössische Schwinger-Schnuppertag wird auch 2013 nach dem ESAF in Burgdorf durchgeführt. Wie es nachher mit dem nationalen Schnuppertag weitergeht, wird 2013 entschieden.

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