Andreas Ulrich (Teil 6); Interview zum Abschluss

In der Schwingerwoche werden Woche für Woche von November 2013 bis Februar 2014 jeweils täglich Meldungen vom betreffenden Schwinger aufgeschaltet. Derzeit ist Andreas Ulrich an der Reihe. Heute Teil 6
Andreas Ulrich feierte in der Emmental-Arena von Burgdorf, unbesiegt im dritten Rang, einer seiner bislang grössten Erfolge.

Ab Montag, 3. Februar, ist die Reihe an Andreas Ulrich. Der Mythenverbändler belegte in der Schlussgang Jahreswertung 2013 Rang 19. Am Eidgenössischen Schwingfest in Burgdorf glänzte er als bester Nicht-Berner mit dem dritten Schlussrang. Ferner ragen bei Ulrich 2013 die Bergkränze auf dem Stoos und Brünig, sowie der Kranzgewinn am Innerschweizerischen Teilverbandskranz in Emmen heraus. Am eigenen Kantonalen in Steinen belegte er hinter Klubkamerad Philipp Laimbacher den Ehrenplatz. Zum Abschluss der Schwingerwoche mit Andreas Ulrich, ein Interview mit dem bescheidenen Gersauer.

Andreas Ulrich, wie bilanzieren Sie Ihre Saison 2013?
Andreas Ulrich: Ich ziehe ein sehr erfreuliches Fazit mit dem Höhepunkt in der Emmental-Arena. 2012 konnte ich zwar zwei Kranzfeste gewinnen und auch zwei Kränze mehr einfahren, doch fiel ich 2013 verletzungsbedingt ein paar Wochen aus.

Was war passiert?
Ulrich: Beim einem Arbeitsunfall zog ich mir eine Sehnenverletzung zu. Dadurch verpasste ich das Bergfest auf dem Weissenstein sowie das Südwestschweizerische Teilverbandsfest, wo ich selektioniert gewesen wäre.

Warum lief es am Eidgenössischen derart gut?
Ulrich: Es stimmt einfach alles. In beide Tage startete ich mit einem Gestellten. An beiden Tagen lief es, je länger die Tage gingen, dest besser. Mit dem krönenden Abschluss, im achten Gang, dem Sieg über Arnold Forrer. Hätte mir jemand vor dem Fest gesagt, ich würde dritter, ich hätte sofort unterschrieben.

Gab es im Anschluss einen Empfang in Ihrer Heimat?
Ulrich: Am daraufolgenden Freitag organisierte mein Fanklub eine Feier in meiner Heimatgemeinde in Gersau. Dabei nahmen alle Mythenverbändler Schwinger, die auch in Burgdorf am Start waren, im Mutz teil. Einen Tag später gab es vom Schwingklub organisiert, eine Feier in Schwyz.

Ragte sonst noch ein Schwingfest heraus?
Ulrich: Auf dem Brünig gab ich mein Comeback nach meiner Verletzung, wobei mir eine gelungene Rückkehr gelang. Dies war gleichbedeutend die Hauptprobe fürs Eidgenössische.

Gibt es in der Planung 2014 einen Anlass, nebst dem Kilchberger Schwinget, der bei Ihnen einen besonderen Stellenwert besitzt?
Ulrich: Zwei Anlässe geniessen besonderen Stellenwert. Das von unseren Schwingklub organisierte Bergfest auf dem Stoos am Pfingstmontag, sowie das Südwestschweizerische Teilverbandsfest in Savièse im Wallis, wo ich selekioniert wurde. Ich hoffe, es klappt diesmal mit der Teilnahme. Daneben besitzen auch das Schwägalp-Schwinget und der Kilchberger einen hohen Stellenwert in meiner Agenda.

Die Schwingerwoche mit Andreas Ulrich ist abgeschlossen. Wer ab, Montag 10. Februar, Thema der Schwingerwoche ist, wird am Sonntag, 9. Februar, bekanntgegeben.

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