Schwinger der Woche: Inti Zaugg

An seinem 36. Geburtstag gewann Thomas Zaugg am vergangenen Sonntag den Frühjahrsschwinget in Cazis. Der Emmentaler Gast gewann alle sechs Gänge.
Thomas Zaugg ist auch mit 36 Jahren noch für Erfolge gut. (Bild: Rolf Eicher)

Thomas Zaugg, mit dem Sieg in Cazis habe Sie sich das Geschenk zum 36. Geburtstag gleich selber gemacht.
Thomas Zaugg: Das ist so, es war sicherlich ein guter Wettkampf von mir. So locker wie es von aussen aussah, kamen meine sechs Siege nicht zustande. Jeder Gegner muss erst bezwungen werden.

Mit welcher Strategie sind Sie am Morgen angereist?
Zaugg: Ziel eines solchen Anlasses ist es, Schwinger aus einem anderen Teilverband kennenzulernen. Ich bekunde am Morgen stets etwas Mühe und hatte im Duell gegen Mike Peng am Boden eine schwierige Situation zu überstehen. Nachdem ich ihn kurz vor Gangende noch bezwingen konnte nahm ich Gang um Gang.

Was ging Ihnen bei Apell durch den Kopf als sie erfuhren, dass mit Beat Clopath und Armon Orlik zwei Spitzenschwinger nicht am Start sein werden.
Zaugg: Dies fand ich schade. Die Zuschauer hätten die beiden einheimischen Schwinger sicherlich gerne gesehen und ich hätte mich gerne mit ihnen duelliert.

Die Bedingungen in Cazis waren nicht die Optimalsten. Woher nehmen Sie die Motivation für einen solchen Wettkampf?
Zaugg: Solche Wettkämpfe sind ein gutes Training. Sie geben Selbstvertrauen für den weiteren Saisonverlauf.

Mit 36 Jahren gehören Sie zu den erfahrensten Athleten im Sägemehl.
Zaugg: Gerade in meinem Alter darf man mit dem Trainingsaufwand nicht zurückstecken. Auf dem Platz hilft einem die Erfahrung sicherlich. Das war auch im Schlussgang so, als ich nach zähem Kampf obenausschwang.

Was haben Sie sich für den weiteren Saisonverlauf vorgenommen?
Zaugg: Meinen nächsten Wettkampf bestreite ich am 8. Mai am Mittelländischen in Oberbalm. Ich will an allen Festen und den Kranzfestanlässen im Speziellen gute Resultate zeigen. Und natürlich freue ich mich auf den Saisonhöhepunkt, das Eidgenössische in Estavayer-le-Lac.

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Jakob Heer

Redaktion

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