Schwinger der Woche: Interview Wenger

Kilian Wenger überzeugte am Chemihütte-Schwinget mit sechs glatten Siegen. Zum ersten Mal gelang ihm der Sieg am Berner Oberländischen Saisonausklang.
Kilian Wenger konnte nach vielen Jahren endlich wieder am Chemihütte-Schwinget teilnehmen - und gewann. (Bild: Rolf Eicher)

Kilian Wenger, der Chemihütte-Schwinget war für Sie ein Heimspiel?
Kilian Wenger: Ich bin hocherfreut, endlich wieder am Chemihütte-Schwinget dabei gewesen zu sein. Die letzten vielen Jahre war ich leider verhindert.

Was bedeutet der erstmalige Chemihütte-Sieg für Sie?
Wenger: Ich habe 2017 die beste Saison seit Jahren erlebt. Sechs Mal durfte ich an Kranzfesten im Schlussgang stehen. Nach dem unglücklichen letzten Gang beim Unspunnen, bei dem ich alles riskierte und es leider nicht klappte, brannte ich darauf noch einmal zu schwingen. Und es ist nicht nur beim Chemihütte-Schwinget so: Es ist wunderbar, mit sechs Siegen zu gewinnen.

Wie werden Sie den Winter verbringen?
Wenger: Rein schwingerisch ist Pause bis Anfang November. Regenerieren, ausruhen, erholen. Danach startet mein Wintertraining. Ich hoffe, dieses ohne Blessuren zu meistern und freue mich jetzt schon auf die Saison 2018.

Möchten Sie etwas mitteilen?
Wenger: Nur eines: Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle für die sensationelle Unterstützung, die ich von verschiedensten Seiten immer erfahre!

Im Artikel erwähnt: 

Werner Frattini

Freier Mitarbeiter Text

Kommentare