Schwinger der Woche: Interview Stucki

Christian Stucki wurde zum Schwinger der Woche gewählt. Im Interview gibt er Auskunft zu seinem Befinden und zu den weiteren Plänen in dieser Saison.
Christian Stucki wurde zum Schwinger der Woche ernannt. (Foto: Barbara Loosli)

Christian Stucki, Sie haben den Hallenschwinget in Thörigen in souveräner Manier gewonnen. Das sorgt sicherlich für Zufriedenheit.
Christian Stucki: Ich bin natürlich sehr zufrieden wie der Anlass verlaufen ist. Es ist immer sehr motivierend wenn man sich an Schwingfesten in guter Form präsentieren kann und es "eim" läuft.

Hatten Sie den Anlass in Thörigen schon länger auf dem Radar oder war die Teilnahme kurzfristig?
Stucki: Die Teilnahme am Hallenschwinget in Thörigen erfolgte kurzfristig. Ich habe ja bereits zwei Regionalfeste vorher bestritten im Jahr 2018. Auch eine Teilnahme am Rangschwinget in Grenchen wäre möglich gewesen.

Es ist immer speziell, wenn ausgeschwungen wird und so länger auf den Schlussganggegner warten muss. Wie gehen Sie mit solchen Situationen um?
Stucki: Das ist schwierig zu erklären. Wichtig ist, dass man die Konzentration nicht verliert. Und gewinnen will man ja schliesslich jeden Gang. Natürlich ist eine solche Situation an einem Regionalfest aber einfacher als an einem Kranzfest.

Am 6. Mai starten Sie in die Kranzfestsaison. Werden Sie noch weitere Regionalfeste bestreiten?
Stucki: Vor dem Kranzfeststart im Mai lege ich nun eine Wettkampfpause ein. Aber natürlich werde ich noch weitere Regionalfeste bestreiten. Auf meiner Planung sind sicherlich noch die Regionalfeste auf dem Bözingenberg ob Biel und auf der Engstligalp ob Adelboden.

Wie fühlen Sie sich im Hinblick auf die Kranzfestsaison?
Stucki: Das Gefühl ist gut. Die Vorbereitung hat gepasst und obwohl es sich ohne Eidgenössischen Anlass um eine Zwischensaison handelt, ist diese sehr wichtig, holt man sich doch das Rüstzeug für die Saison 2019 mit dem ESAF in Zug.

Welches sind die Saisonziele?
Stucki: Grundsätzlich schaue ich von Fest zu Fest. Aber natürlich sind die Teilverbands- und Bergfeste immer sehr speziell. Der Schwägalp-Sieg fehlt mir noch. Dieser Erfolg hätte schon seinen Reiz.

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Manuel Röösli

Redaktionsleitung

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