Schwinger der Woche: Interview Müllestein

Nach seinem neuerlichen Sieg am Frühjahrsschwinget Oberarth wurde Mike Müllestein zum Schwinger der Woche gewählt. Im Schlussgang gegen Dario Gwerder genügte dem Mythenverbändler, nach zuvor fünf gewonnenen Duellen, ein Gestellter zum alleinigen Festsieg.
Mit dem Auftaktssieg über Andreas Höfliger legten Mike Müllestein (oben) den Grundstein zum Erfolg. (Bild: Jakob Heer)

Mike Müllestein, Vorjahressieg wiederholt. Wie fühlt sich das an?
Mike Müllestein: Gut fühlt sich das an, ich konnte gegenüber dem Training eine Steigerung erzielen. Ich habe vielseitig und auf beide Seiten meine Schwünge anbringen können.

Welches war der schwierigste Gang?
Müllestein: Einerseits Andreas Höfliger im Anschwingen, den ich zum ersten Mal bezwingen konnte. Auch Philipp Schuler im fünften Gang war ein harter Gegner. Erst in der letzten Minute glückte mir der Sieg.

Mit welcher Taktik gingen Sie den Schlussgang an?
Müllestein: Obwohl mein Sieg vorzeitig feststand, wollte ich offensiv schwingen, denn ich hatte ja nichts zu verlieren. Es war ein lebhafter, offensiver Gang von beiden Seiten. Dario Gwerder ist schnell und wendig und schwingt wie ich in den Griffen. Solche Gegner passen mir.

Wo sieht man Sie als nächstes im Einsatz?
Müllestein: Nun bestreite ich am 2. April den Muotathaler-Schwinget. Den Auftakt in die Kranzfestsaison erfolgt am 30. April am Zuger Kantonalen.

Sie sind kürzlich Vater eines Knaben geworden, wie wirkt sich das aus?
Müllestein: Dank meiner Frau, die mir viel abnimmt und der Tatsache, dass das Kind viel schläft nur positiv. Ich war in den letzten Wochen den einen oder anderen Abend mehr zu Hause als vorher und verpasste das eine oder andere Training. Das nehme ich aber gerne in Kauf. Mein heutiger Auftritt gab mir die Gewissheit, dass ich trotz den Veränderungen in meinem Leben parat bin für die bevorstehende Saison. 

Im Artikel erwähnt: 

Jakob Heer

Redaktion

Kommentare