Studie: ESAF-Charme soll bewahrt werden

In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Wirtschaft Luzern hat der Eidgenössische Schwingerverband eine Studie in Auftrag gegeben, die die Eidgenössischen Schwingfeste seit 2001 analysiert. Zu hohe Ticketpreise auf der einen, zufriedene Gäste auf der anderen Seite sind die Resultate.
Obmann Paul Vogel gab Auskunft über die Studie der Hochschule für Wirtschaft in Luzern. (Foto: Jakob Heer)

Von 2001 in Nyon bis 2013 in Burgdorf hat das Eidgenössische Schwingfest eine wahnsinnige Entwicklung durchgemacht. Dies hat den Eidgenössischen Schwingerverband in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Wirtschaft in Luzern bewogen, eine Studie über die Entwicklung in Auftrag zu geben.

Proportionaler Anstieg
Mit den grösseren Stadien - Nyon 30'000, Burgdorf 50'000 Plätze - sind sowohl die Einnahmen wie auch die Ausgaben proportional gestiegen. Nicht nur im Infrastrukturbereich, sondern auch im Catering (Festwirtschaft) sowie im Sponsoring sind grosse Veränderungen auszumachen. Das ESAF hat eine Grösse erreicht, die kaum Luft nach oben lässt.

Zufriedenheit sinkt
In der Umfrage mit beinahe 1900 Personen ist herausgekommen, dass die ESAF-Zufriedenheit zwar bei über 90 Prozent liegt, jedoch ist die Zahl tendenziell sinkend. Grund dafür sind auch die für zwei Drittel der Teilnehmenden an der Umfrage die zu hohen Ticketpreise.

Ein weiterer Diskussionspunkt ist die Frage nach einem Eintritt neben der Arena aufs Festgelände. Auch hier sprechen sich zwei Drittel der Teilnehmer für eine Abgabe neben der Arena ein, damit die Tickets in der Arena wieder etwas günstiger werden.

Einen detaillierten Auszug aus der Studie sowie Stimmen der Beteiligten gibt es im SCHLUSSGANG vom 9. September nachzulesen.

10 Jahre ESAF Luzern
Integriert in die Medienorientierung war das Jubiläum "10 Jahre ESAF Luzern". Deswegen weilte auch Schwingerkönig Jörg Abderhalden, der 2004 vor der einmaligen Kulisse des Pilatus seinen zweiten von drei Königstiteln holte, gemeinsam mit Gattin Andrea vor Ort. "Ich kehre immer wieder gerne nach Luzern zurück", gab der bald 35-jährige Toggenburger zu Protokoll.

Neben Abderhalden kamen auch diverse OK-Mitglieder, unter ihnen auch der Luzerner Altregierungsrat sowie OK-Präsident vom ESAF 2004, Anton Schwingruber, zu Wort. Umrahmt wurde der gesellige Anlass vom OK-Chörli ESAF 2004 unter der Leitung von Ruedi Bieri.

Kommentare