Neun Siege an sieben Festen

Das Nordwestschweizer Schwingfest, dem einzigen Kranzfest des Wochenendes, gab es mit Mike Müllestein, Samuel Giger und David Schmid drei Sieger. Nebst dem Teilverbandsfest in Basel fanden nicht weniger als sechs Regionalfeste statt.
Herrlicher Sonnenschein das ganze Wochenende, auch am Schwing- und Älplerfest Engstlenalp. (Foto: Rolf Eicher)

Das zweitletzte Teilverbandsfest, das Nordwestschweizer in Basel, brachte drei Sieger hervor. Zusätzlich fanden sechs Regionalfeste und Nachwuchsschwingfeste statt. Alle Ranglisten sind wie gewohnt in der Navigation "RESULTATE" zu finden.

Nordwestschweizer: Müllestein, Giger und Schmid
Der Schlussgang zwischen Mike Müllestein und Simon Anderegg endete gestellt. Damit wurden in Basel drei Sieger verkündet: Mike Müllestein, Samuel Giger und David Schmid. Müllestein gewann vier Duelle und stand umgehend im Schlussgang. Mit seinem Vorsprung ging er im Schlussgang nicht mehr volles Risiko ein. Für Giger war es bereits der zwölfte Kranzfestsieg. David Schmid hingegen feierte Premiere, er gewann zuvor noch nie ein Kranzfest. Mit David Widmer gab es auch einen Neukranzer zu vermelden.

Regionalfeste: Zweimal Stucki
Ganze sechs Regionalfeste nahmen das heisse August-Wochenende ein. Am Samstag, 4. August, gewann Christian Stucki überragend schon nach fünf Gängen den Bözingenberg-Schwinget. Auch Florian Gnägi konnte ihn im Schlussgang nicht mehr bezwingen. Am Schwing- und Älplerfest Engstlenalp schwang sich Kilian Wenger an die Spitze. Er profitierte vom gestellten Schlussgang zwischen Matthias Glarner und Christian Gerber.

Am Sonntag, 5. August, gewann Joel Wicki den Bergschwinget Sörenberg. Wicki stellte nur einen Gang, danach zog er bis und mit dem Schlussgang gegen Christian Gerber mit Siegen durch. Den Ricken-Schwinget entschied Tobias Krähenbühl für sich. Er bezwang im Schlussgang Martin Roth. Roger Baumann siegte am Sertig-Schwinget Davos. Heinz Habegger war sein Schlussganggegner, vermochte Baumann aber nicht mehr zu stoppen. Und noch einmal Stucki: Genau wie am Samstag machte Stucki alles platt, was sich ihm in den Weg stellte. Es musste ausgeschwungen werden. Ruedi Roschi schwang den Zusatzgang, musste sich aber Stucki im Schlussgang beugen.

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