Neuer Kranzfestsieger zum Saisonstart

Bei den ersten zwei der insgesamt 37 Kranzfeste der Saison 2015 gab es am Schwyzer mit Mike Müllestein gleich einen neuen Kranzfestsieger. Weniger überraschungsreich verlief das Freiburger, das Schwingerkönig Matthias Sempach dominierte.
Mit dem Sieg über Benjamin Gapany startete Schwingerkönig Matthias Sempach (links) in die Kranzfestsaison 2015. (Bild Rolf Eicher)

Neun Eidgenossen standen beim Innerschweizer Kranzfestauftakt in Küssnacht im Einsatz, am Ende jubelte mit Mike Müllestein ein Aussenseiter über seinen ersten Kranzfestsieg. Verlief das Fest bis am Mittag mit der Halbzeitführung von Adi Laimbacher und Christian Schuler plangemäss, überschlugen sich der Ereignisse ab dem vierten Gang. Mit Mike Müllestein und dem Schwyzer in Zuger Diensten, Florian Ulrich, standen am Ende zwei Nichteidgenossen im Schlussgang. Müllestein besiegte im fünften Gang Christian Schuler mit einem satten Kurzzug. Ulrich überlistete Philipp Laimbacher am Boden.

Eidgenossen Quartett in der Spitzengruppe
Hinter dem Überraschungssieger vom Mythenverband folgen mit Andreas Ulrich, Martin Grab, Adi und Philipp Laimbacher vier bestandene Schwyzer Eidgenossen auf den Plätzen. Während es am Fusse der Rigi gleich sechs Neukranzer gab, mussten die beiden Eidgenossen Christian Schuler und Philipp Gloggner ohne Kopfschmuck den Heimweg antreten.

Matthias Sempach ohne Gegnerschaft
Das Freiburger Kantonalfest in Matran wurde wenig überraschend von Schwingerkönig Matthias Sempach dominiert. Der Gast aus dem Oberaargau gewann alle sechs Gänge, im Schlussgang gegen Marc Guisolan. Sempach verpasste das Punktemaximum bei seinem 30. Kranzfestsieg nur um einen halben Punkt. Remo Käser, der ebenfalls unbesiegt blieb, sorgte auf dem Ehrenplatz gar für einen Kirchberger Doppelsieg. Der Gastklub aus dem Kanton Bern holte sich gleich fünf Kränze. Bester Einheimischer wurde mit Fabio Casarico bezeichnenderweise ein Neukranzer.   

Erster Festsieg für Matthias Aeschbacher
Ferner standen vier Regionalfeste auf dem Programm. Beim einzigen Samstaganlass, dem Oberbühl-Schwinget, feierte Matthias Aeschbacher seinen ersten Festsieg. Der letztjährige Aufsteiger aus dem Emmental besiegte im Schlussgang den Luzerner Gast Michael Graber. Daniel Bösch verteidigte am Toggenburger Verbandschwinget seinen Sieg aus dem Vorjahr. Im Schluss besiegte er den Routinier Michael Rhyner. Der Flawiler bezwang im fünften Gang überraschend Eidgenosse Martin Glaus.

Vier Sieger auf dem Eschenberg
Am Seetaler-Schwinget in Hochdorf standen sich im Schlussgang mit Sven Schurtenberger und Armin Muff zwei Klubkameraden vom Schwingklub Rottal gegenüber, das zugunsten des Luzerner Kantonalfestsiegers von 2013, Sven Schurtenberger, endete. Gleich vier Sieger setzte es auf dem Eschenberg ob Winterthur ab. Weil im Schlussgang Lokalmatador Samir Leuppi und der Glarner Roger Rychen stellten, rückten die beiden Zürcher Fabian Kindlimann und Andreas Gwerder zu ihnen auf und sorgten für einen seltenen Vierfachsieg.

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