Fünf Sieger an drei Wettkämpfen

Das Wochenende stand ganz im Zeichen vom Eidgenössischen Nachwuchsschwingertag in Landquart. Die Jahrgänge 2001 bis 2003 zeigten Schwingerkost vom Feinsten. Daneben fanden am Samstag und Sonntag noch je ein Regionalschwingfest statt.
Die Kategoriensieger vom ENST 2018: (von links) Yanik Bucher, Romain Collaud und Adrian Walther. (Foto: Lorenz Reifler)

Sagenhafte 4900 Zuschauer verfolgten die Wettkämpfe der Nachwüchser und versuchten zu eruieren, ob sich schon ein zukünftiger Schwingerkönig herauskristallisieren könnte. Die Jahrgänge 2001 bis 2003 kämpften um den Doppelzweig. Die Regionalfeste standen im Zeichen der Favoriten.

ENST: Drei Sieger in drei Kategorien
Jahrgang 2001: Adrian Walther (BKSV) setzte sich im Schlussgang gegen den Lars Voggensperger (NWSV) durch. Einzig den ersten Gang musste Walther gestellt beenden. Voggensperger erreichte vor Wochenfrist am Baselbieter den Kranzstatus.
Jahrgang 2002: Erstmals in der Geschichte des ENST ging der Sieg an einen Südwestschweizer. Romain Collaud bezwang im Schlussgang Roman Wandeler (ISV). Collaud zeigte sich nach dem Fest überglücklich über diese Überraschung.
Jahrgang 2003: Sieger bei den Jüngsten war ein den ganzen Tag überfliegender Yanik Bucher (NWSV). Sechs gewonnene Gänge mit sechs verschiedenen Schwüngen, im Schlussgang gegen Lukas Zbinden (SWSV), brachten ihm den verdienten Kategoriensieg.

Daniel Bösch und Christian Schuler
Am Samstag, 25. August, stand mit Daniel Bösch ein einziger Eidgenosse am Bachtel-Schwinget am Start. Er wurde seiner Favoritenrolle gerecht und verpasste mit sechs makellos gewonnenen Gängen das Punktemaximum nur hauchdünn um einen Viertelpunkt. Im Schlussgang bezwang er Nicola Wey. Am Chilbischwinget in Einsiedeln am Sonntag, 26. August, war Lokalmatador Christian Schuler nicht zu bremsen. Nach fünf gewonnenen Gängen bezwang er im Schlussgang auch noch Michael Gwerder schon nach 39 Sekunden mit einem Kurz.

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