ESAF2019-Siegermuni heisst "Kolin"

«Kolin» heisst der Muni, welcher dem Sieger des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests 2019 Zug übergeben wird. Die beiden Munipartner, die Jego AG und die Landis Bau AG, konnten für «Kolin» prominente Paten gewinnen: Harry Knüsel, einziger Schwingerkönig der Innerschweiz, und Sonja Kälin, Schwingerkönigin von 2016, 2015 und 2012.
Siegermuni "Kolin" ist getauft. Den Part durfte Schwingerkönig und Götti Harry Knüsel ausführen.

Anlässlich seiner Taufe vom 6. September 2017 am Zuger Stierenmarkt in Zug zeigte sich der schön geschmückte Siegermuni von seiner besten Seite. «Kolin» liess die Zeremonie im Stil eines Champions über sich ergehen. Mit Harry Knüsel und Sonja Kälin standen ihm zwei prominente Taufpaten zur Seite. Umrahmt wurde die Feier von der Ländlerkapelle Jost Ribary und den Alphornbläsern «Echo vo de Bärenegg».

Hommage an den Zuger Bannerträger
Der Name «Kolin» sei eine «Hommage an die Zuger Bannerträgerfamilie» Kolin aus Zug, erklären die beiden Munipartner Jego AG und Landis Bau AG. Bannerherr Peter Kolin rette in grosser Gefahr mit Heldenmut die Zuger Landsfahne in der Schlacht von Arbedo (1422) und bezahlte seine Heldentat mit dem Tod auf dem Schlachtfeld. Die beiden Munipartner knüpfen nun mit dem Namen Kolin zu einen an die historische Erinnerung und zum anderen nutzen sie den Siegermuni Kolin als Botschafter für zugerische Traditionen.

Nebst den Mitgliedern des Organisationskomitees (OK) sowie den Partnern des ESAF 2019 wohnten dem feierlichen Anlass zahlreiche geladene Gäste aus Politik und Schwingerkreisen bei. OK-Präsident Heinz Tännler betonte in seiner Ansprache, wie wichtig die Pflege der verschiedenen Kulturen und Bräuche sei, die jeweils auch am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest dargeboten würden. Den zahlreichen regionalen Traditionen ständen allerdings nur wenige nationale Bräuche gegenüber, erklärte Heinz Tännler. Traditionen sollten nicht glorifiziert werden, «aber sie geben eine Antwort auf Fragen wie: Wohin gehöre ich? In welchem Umfeld bin ich zu Hause? Ich möchte es gern wiederholen, weil es mir so wichtig ist: Respekt für die eigene Kultur fördert den Respekt für andere Kulturen.» Respekt und Fairness seien übrigens auch wichtige Begriffe im Schwingsport.

«Wir sind stolz»
Der am 26. November 2015 geborene Muni wiegt derzeit rund 650 kg. Bis zum Eidgenössischen 2019, das vom 23. August bis zum 25. August 2019 stattfindet, wird das Tier der Rasse Original Braunvieh noch rund 600 kg zulegen und damit rund 1,2 Tonnen schwer sein. Für das Wohl von «Kolin» sorgen die beiden Munipartner Jego AG und Landis Bau AG. «Wir sind stolz, Munipartner des ‹Eidgenössischen› 2019 zu sein», erklärt Ivo Jeggli, Verwaltungsratspräsident der Jego AG. Der Geschäftsführer der Landis Bau AG, Franz Aebli, ergänzt: «Dies ist für uns mehr als ein Sponsoring, wir stehen mit Herzblut für den Schwingsport ein.» Stadtpräsident Dolfi Müller überbrachte die Grüsse der Stadt und meinte, für Zug sei es eine Ehre, 2019 Gastgeber für die Schwingerfamilie zu sein.

Das OK leistete in den vergangenen vier Jahren wichtige Vorarbeit im Hinblick auf das «Eidgenössische» 2019. Ein wichtiger Meilenstein in den letzten zwölf Monaten waren die Vertragsabschlüsse mit den sechs Königspartnern der Veranstaltung: Zuger Kantonalbank, Versicherungsgruppe Mobiliar, Verzinkerei Zug AG (V-Zug), Feldschlösschen Getränke AG, Migros und Aebi Burgdorf.

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